Für eine harte Bestrafung von Dopingsündern: Andy Murray

Murray fordert offenen Umgang mit Doping im Tennis

Andy Murray hat einen offeneren Umgang mit dem Thema Doping im Tennis gefordert. „Wenn etwas passiert und es ein Problem gibt, sollte man es nicht unterdrücken. Wenn jemand betrügt, sollte man das benennen“, sagte der 29-Jährige der Süddeutschen Zeitung. Nach Meinung des dreimaligen Grand-Slam-Gewinners wäre es „naiv“ anzunehmen, dass der Tennissport sauber sei.

Der Brite forderte ein härteres Durchgreifen bei Dopingsündern, auch bei einem Erstvergehen. „Wenn jemand betrügt, muss er bestraft werden. Man darf sich nicht damit herausreden, ach, es war doch nur einmal!“, so der zweimalige Wimbledon- und -Olympiasieger.

Im Tennis hat es schon zahlreiche prominente Dopingfälle gegeben, bekannteste Beispiele sind Mats Wilander (Schweden) und Martina Hingis (Schweiz/beide Kokain). Anfang des Jahres wurde auch die Russin Maria Scharapowa der Einnahme von Meldonium überführt. Sie ist noch bis kommenden April gesperrt.

Murray schaffte den erstmaligen Sprung an die Spitze der Weltrangliste. Dank des Finaleinzuges beim ATP-Masters in Paris übernahm er die Führung im Ranking vom Serben Novak Djokovic, der in Paris im Viertelfinale scheiterte. Murray gewann schließlich auch das Endspiel gegen John Isner.

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