Kvitova gewinnt in der ersten Runde der French Open

Nach Messerattacke: Kvitova feiert gelungenes Comeback

Petra Kvitova hat gut fünf Monate nach einer Messerattacke und einer Operation an der Schlaghand ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Die zweimalige Wimbledonsiegerin aus Tschechien gewann in der ersten Runde der French Open in Paris mit 6:3, 6:2 gegen Julia Boserup (USA).



„Ein Traum ist wahr geworden. Wenn man es mit Herz macht, ist alles möglich“, sagte die sichtlich bewegte Kvitova nach dem Erfolg in 73 Minuten. Nach dem Matchball ließ die 27-Jährige den Schläger fallen und ging unter Tränen ans Netz.

Am 20. Dezember 2016 war die fünfmalige Fed-Cup-Siegerin in ihrem Apartment im tschechischen Prostejov überfallen und von dem Eindringling mit einem Messer schwer an der Hand verletzt worden.

Kvitova wurde nach dem Überfall vier Stunden lang operiert, dabei wurden Schädigungen an fünf Sehnen und zwei Nervensträngen behoben. Im März nahm die ehemalige Nummer zwei der Welt erstmals wieder das Racket in die Hand: „Ich hatte damals das Gefühl, der Schläger gehört nicht zu mir“, sagte Kvitova. (SID)

Noch sei ihre Hand nicht wieder zu 100 Prozent wiederhergestellt. „Schmerzen habe ich nicht mehr, aber es fehlt noch die Kraft“, sagte Kvitova.

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