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Nadal erteilt Federer Lehrstunde

Zum vierten Mal in Folge hat Sandplatzkönig Rafael Nadal bei den French Open in Paris triumphiert. Der 22 Jahre alte Spanier demontierte mit einer nahezu fehlerfreien Leistung den Schweizer Weltranglisten-Ersten Roger Federer im Finale mit 6:1, 6:3, 6:0. Nadal zog mit seinem Triumph mit dem Schweden Björn Borg gleich, dem zwischen 1978 und 1981 ebenfalls vier Siege in Roland Garros nacheinander gelangen. Borg gewann die French Open insgesamt sechsmal.



Federer war gegen den entfesselt spielenden Spanier chancenlos und kassierte die wohl schlimmste Niederlage seiner Karriere. Ihm blieb damit auch im zehnten Versuch der Sieg in der französischen Hauptstadt verwehrt. Die French Open sind das einzige Grand-Slam-Turnier, das der Schweizer noch nicht gewinnen konnte. Bei den anderen drei Major-Turnieren siegte er jeweils mindestens dreimal.

Federer muss weiter warten

Der 26-Jährige Federer scheiterte bei seinem bislang erfolglosen Versuch, den „Karriere-Grand-Slam“ zu gewinnen, in den letzten vier Jahren jeweils an Nadal. 2005 setzte sich der Mallorquiner im Halbfinale durch, in den vergangenen beiden Jahren auch jeweils im Endspiel. Die Erfolgsbilanz des Spaniers gegen Federer auf Sand lautet jetzt 9:1 Siege.

Nadal blieb damit auf der roten Asche in Roland Garros weiter ungeschlagen und baute seine unglaubliche Siegesserie auf 28 Matches aus. Seit seinem ersten Start bei den French Open als Profi 2005 ist er in der französischen Hauptstadt ungeschlagen. Er feierte bereits seinen vierten Turniersieg 2008, mehr als jeder andere Profi. Dennoch konnte er Federer nicht von Platz eins der Weltrangliste verdrängen, der seit dem 2. Februar 2004 das ATP-Ranking anführt.

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