Barcelona Open Banc Sabadell – Day 6

Zum zehnten Mal: Nadal triumphiert in Barcelona

Rafael Nadal hat seinen Status als Sandplatzkönig eindrucksvoll untermauert und auch das ATP-Turnier in Barcelona zum zehnten Mal gewonnen. Der 30 Jahre alte Spanier triumphierte eine Woche nach seinem zehnten Sieg beim Masters in Monte Carlo im Finale gegen den Österreicher Dominic Thiem nach 1:29 Stunden 6:4, 6:1.



Auch bei den French Open in Paris (ab 28. Mai) peilt der Spanier „La Decima“ an, zuvor spielt er noch die Masters-Events in Madrid und Rom. Bei allen drei Turnieren startet der 14-malige Grand-Slam-Champion als Favorit, seit seinem Auftaktsieg in Monte Carlo hat Nadal in neun Matches nacheinander keinen Satz mehr abgegeben.

Nadal dominierte Thiem

In Barcelona dominierte der Mallorquiner das Duell mit Thiem (23), immerhin Halbfinalist in Roland Garros 2016 und Bezwinger des britischen Weltranglistenersten Andy Murray am Samstag, über weite Strecken. Nach ausgeglichenem Beginn gelang ihm das entscheidende Break im ersten Durchgang zum Satzgewinn.

Im zweiten Satz setzte Nadal den Wiener von Beginn an unter Druck und nahm Thiem den Aufschlag zum 3:1 ab. Wenig später verwandelte er seinen zweiten Matchball zum dritten Erfolg im vierten Duell mit Thiem, insgesamt hat Nadal nun 71 Turniersiege geholt – 51 davon auf Sand.

Die deutschen Tennisprofis hatten in Barcelona enttäuscht, nacheinander waren Philipp Kohlschreiber (Augsburg/Nr. 12) und Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 8) am 20 Jahre alten Südkoreaner Chung Hyeon gescheitert, dessen Siegeszug Nadal im Viertelfinale stoppte. Das Aus in ihren Auftaktmatches ereilte auch Mischa Zverev (Hamburg/Nr. 14) und Dustin Brown (Winsen/Aller), Jan-Lennard Struff (Warstein) gewann immerhin ein Spiel.

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  1. Stefan Höfel

    Nach dem Titelgewinn Nadals ist die Weltrangliste noch interessanter geworden, denn obwohl Murray, Djokovic und Wawrinka dort die Top3 sind, belegen sie im Single Race, also der in 2017 erspielten Punkte, nur die Plätze 3 (W), 11 (M) und 20 (D). Zusammen haben sie dort nur 3.355 Punkte. Sowohl Federer (4.045) als auch Nadal (3.735) haben dort mehr Punkte erreicht als die Top3 der Weltrangliste zusammen!!!


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