Niki Pilic ist nicht mehr Berater des deutschen Team

Niki Pilic nicht mehr Berater des deutschen Davis-Cup-Teams

Der frühere Teamchef Niki Pilic wird dem deutschen Davis-Cup-Team künftig nicht mehr als Berater zur Verfügung stehen. Das teilte der 77-Jährige dem DTB-Sportdirektor Klaus Eberhard am Dienstag mit. Pilic hatte sich bei der Amtsübernahme des aktuellen Teamchefs Michael Kohlmann Anfang 2015 als Berater zur Verfügung gestellt.

Pilic: „Wunderbare Zeit“

„Ich habe eine wunderbare und für mich sehr wertvolle Zeit mit den deutschen Spielern und Verantwortlichen des Deutschen Tennis Bundes verbracht“, sagte Pilic nun: „Nach Rücksprache mit meiner Familie möchte ich nicht mehr so viel reisen.“ Gleichwohl bleibe er dem DTB „immer verbunden“ und wünsche dem Team „viel Glück für die Begegnung mit Belgien“. Die Erstrunden-Partie gegen das Nachbarland findet vom 3. bis 5. Februar in Frankfurt/Main statt.

Dreimaliger Davis Cup-Champion mit Deutschland

Niki Pilic, der in seiner kroatischen Heimat eine Tennisschule betreibt, hatte in seinen 16 Jahren als Teamchef des DTB dreimal den Davis Cup gewonnen. 1988 beim Wunder von Göteborg sowie 1989 in Stuttgart jeweils gegen Schweden war Boris Becker der Kopf der Mannschaft, 1993 in Düsseldorf gegen Australien führte Michael Stich das Team. Darüber hinaus triumphierte Pilic 2005 als Teamchef mit Kroatien und saß 2010 beim Davis-Cup-Sieg der Serben als Berater in der Box.

DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff dankte Pilic für seine Verdienste. „Mit seinem Können und seinem Engagement hat Pilic für das deutsche Herrentennis wichtige Akzente gesetzt“, sagte Hordorff. (SID)

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  1. Joseph

    Kann gut verstehen, daß Pilic keine Zeit mehr hat mit Kohlmann zusammen zu arbeiten.

    An den Zverev-Brüdern kommt K. einfach nicht vorbei. Die sind gesetzt, das ist selbstverständlich.

    Aber warum Dustin einfach links liegen gelassen wird, obwohl er besonders wertvoll für das Doppel wäre, kann uns wahrscheinlich nur noch K. erklären – oder auch nicht.

    Lieber wie schon bei Arriens auf „Lieblinge“ wie Kohlschreiber setzen… na dann, viel Spaß! Typisch deutsche Vetternwirtschaft – wie überall.


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