Für Kohlschreiber hat Olympia höchste Priorität

Olympia hat für Kohlschreiber „höchste Priorität“

Für Philipp Kohlschreiber besitzen die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro in dieser Saison „höchste Priorität“. Am Rande des ATP-Turniers in München erklärte der 32-Jährige, er werde mit „großer Wahrscheinlichkeit“ das Masters in Toronto auslassen, um sich auf seine erste Olympiateilnahme vorzubereiten.

2008 in Peking hatte Kohlschreiber verletzt gefehlt, seine kurzfristige Absage vor den Spielen 2012 in London brachte dem Augsburger dann heftige Kritik ein. „Das Thema ist für mich abgehakt. Sicher würde ich heute ein, zwei Sachen anders machen, aber ich bin durch meine Fehler und Handlungen zu einem netteren und umgänglicheren Menschen geworden. Daher will ich nicht zu sehr auf meine Vergangenheit schimpfen“, sagte Kohlschreiber.

Der zweimalige München-Sieger betonte die Verwandlung, die er in den vergangenen Jahren durchgemacht habe. „Ich weiß, dass ich hier und da angeeckt bin. Ich war aber offen und habe dazugelernt. Über die Erfahrung ist auch die Lockerheit gekommen“, sagte Kohlschreiber, der bei den BMW Open nach einem Freilos zum Auftakt im Achtelfinale auf seinen langjährigen Davis-Cup-Kollegen Florian Mayer (Bayreuth) trifft. (Red/SID)

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