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Petkovic: „Hätte mein Geld auf Sabine gesetzt“

Offenbach (SID) – Andrea Petkovic hat mit einem Sieg von Wimbledonfinalistin Sabine Lisicki im Endspiel des bedeutendsten Rasenturniers gerechnet. „Nach ihrem Erfolg gegen Serena Williams im Achtelfinale hätte ich mein ganzes Geld auf Sabine gesetzt. Ich dachte, sie reitet bis zum Ende auf dieser Welle“, sagte die 25-jährige Petkovic am Donnerstag im SID-Gespräch.



Die Darmstädterin wollte dies aber keinesfalls als Vorwurf verstanden wissen: „Es war Sabines erstes Grand-Slam-Finale, sie ist jung und emotional. Da kann so etwas passieren. Ich kann mir vorstellen, was das für ein Druck für sie war“, meinte „Petko“, die sich nach ihrer Verletzungsmisere inzwischen wieder auf Platz 62 der Weltrangliste hochgearbeitet hat. Lisicki sei auch für sie „eine super Inspiration“. Man habe gesehen, „was möglich“ sei.

Die 23-jährige Lisicki hatte am vergangenen Samstag das Finale von Wimbledon gegen die Französin Marion Bartoli (1:6, 4:6) verloren, nachdem sie zuvor unter anderem die topgesetzte Serena Williams (USA) und Vorjahresfinalistin Agnieszka Radwanska (Polen) bezwungen hatte.

Petkovic rechnet damit, dass ihre Fed-Cup-Kollegin Lisicki den medialen Hype gut verkraften wird – und die Leistung auf dem Court nicht darunter leidet. Im Gegenteil: „Sabine wird in den nächsten vier, fünf Monaten auf einer Welle reiten. Danach allerdings werde es „eine neue Situation“ für Lisicki geben, „die es dann zu bewältigen gilt“, meinte die konstanteste Grand-Slam-Spielerin von 2011, die einen ähnlichen Hype vor zwei Jahren erlebte, als sie bei drei der vier Major-Turniere das Viertelfinale erreicht hatte.

Petkovic rechnet nach dem Lisicki-Erfolg mit einem kleinen Boom. Allerdings nicht vergleichbar mit dem in den Zeiten von Steffi Graf und Boris Becker. „Das waren Legenden. Steffi hat 22 Grand-Slam-Titel gewonnen. Davon sind wir ganz weit weg. Der Vergleich mit ihnen nervt nicht. Aber wir wissen, dass wir das nicht schaffen werden“, sagte die ehemalige Nummer neun der Welt, die vom Gewinn des Fed-Cup-Titel träumt: „Wir spüren auch dank Sabine, was wir für ein unglaubliches Team haben. Wenn wir da was reißen, wäre es cool.“ Im Viertelfinale spielt das DTB-Team im Februar 2014 in der Slowakei.

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