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Petkovic: „Ich bin hungrig nach Siegen“

Washington (SID) – Für Andrea Petkovic soll das Viertelfinale beim WTA-Turnier in Washington D.C. noch nicht Endstation sein. „Ich fühle mich wirklich frisch und bin hungrig nach Siegen“, sagte die 25-jährige Darmstädterin nach dem überraschend deutlichen 6:2, 6:2 im Achtelfinale gegen ihre Fed-Cup-Kollegin Mona Barthel (Bad Segeberg). Petkovic trifft beim mit 235.000 Dollar dotierten Turnier am Freitag auf Paula Ormaechea (Argentinien) oder Olga Puschkowa (Russland).



Die in der Vergangenheit vom Verletzungspech gebeutelte Petkovic präsentiert sich zu Beginn der US-Hartplatzsaison in starker Verfassung. „Allein Matches zu spielen, fühlt sich einfach nur gut an. Und Niederlagen schmerzen nicht mehr so wie früher“, erklärte die frühere Nummer neun der Welt die Wandlung. Seit Ende 2011 hatten vier schwere Verletzungen Petkovic immer wieder zurückgeworfen. Sie war bis auf Platz 177 des Rankings abgerutscht.

Doch nach ihrer Meniskus-Operation zu Beginn des Jahres geht es für die extrovertierte Hessin wieder bergauf. Im Juni erreichte Petkovic das Finale des WTA-Turniers in Nürnberg. „Das ist das erste Mal seit langer Zeit, dass ich mich fit und gesund fühle“, sagte die Weltranglisten-64. in Washington: „Ich würde noch nicht sagen, dass es perfekt ist. Aber ich bin fast bei 100 Prozent. Das ist das erste Turnier in diesem Jahr, bei dem ich das sagen kann.“

Gegen die im Ranking auf Platz 33 stehende Barthel ließ Petkovic nur eine Breakchance zu, die sie auch gleich wieder abwehrte. Zudem outete sich die Einser-Abiturientin als Verehrerin von Tommy Haas. „Ich bin wahrscheinlich sein größter Fan“, sagte „Petko“, die sich aufgrund ihrer Verletzungsmisere mit dem ebenfalls immer wieder gebeutelten Haas verbunden fühlt. „Ich kann mich total in ihn hineinversetzen. Mit all den Blessuren und Rückschlägen. Er ist eine Inspiration für mich, weil er zehn Jahre älter ist als ich und immer noch so toll mitspielt.“

Haas muss in seinem Auftaktmatch in Washington nachsitzen. Das Zweitrunden-Match des 35-Jährigen gegen den amerikanischen Qualifikanten Tim Smyczek musste am Mittwochabend beim Stand von 3:6, 7:5, 1:0 aus Sicht von Haas wegen Regens abgebrochen werden. Vor allem im ersten Satz kam die deutsche Nummer eins nur schlecht mit dem Weltranglisten-121. zurecht. Die Begegnung wird am Donnerstag Ortszeit fortgesetzt.

In der Frauen-Konkurrenz wurde das Achtelfinal-Spiel von Angelique Kerber (Kiel) gegen die Amerikanerin Melanie Oudin ebenfalls auf Donnerstag verschoben. Die Weltranglisten-Neunte Kerber führt in Washington die Setzliste an.

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