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Pilic: Ich glaube nicht, dass Boris Djokovic etwas beibringen kann

Köln (SID) – Der frühere Davis-Cup-Teamchef Niki Pilic sieht die Zusammenarbeit zwischen seinen Ex-Spielern Boris Becker und Novak Djokovic kritisch. Er glaube nicht, dass Boris dem Weltranglistenzweiten aus Serbien etwas beibringen kann. „Boris war auf Rasen ein besserer Spieler als Novak, aber auf allen anderen Belägen ist Novak viel stärker, als Boris es war“, sagte Pilic dem Spiegel.



„Boris wird bestimmt versuchen, etwas zu verändern. Aber er weiß ja nicht zu hundert Prozent, wie das geht“, sagte der 74-Jährige, der mit Becker zweimal (1988, 1989) den Davis Cup gewonnen hatte: „Bisher haben ja immer andere Leute für ihn alles gemacht. Auf jeden Fall muss er seinen Lifestyle ändern.“

Auch Beckers Entdecker Günther Bosch hatte im SID-Interview gesagt: „Boris muss sich gewaltig wandeln. Er wird weniger Zeit mit seiner Familie verbringen und auch weniger Zeit für seine TV-Auftritte und seine Spielchen haben.“

Pilic hat allerdings Verständnis für Djokovics Entscheidung, einen Altstar zu verpflichten. „Früher musste ein Trainer die Tasche schleppen und ‚ja, ja, ja‘ sagen. Heute, wo es um noch mehr Geld geht, wollen die Spieler eine Autorität“, sagte der Kroate, der Djokovic viereinhalb Jahre in seiner Akademie in München trainierte und mit ihm 2010 den Davis Cup holte.

Neben Becker sind auch Ivan Lendl als Coach von Wimbledonsieger Andy Murray (Großbritannien) und Michael Chang als Trainer von Kei Nishikori (Japan) auf der Tour unterwegs. Beckers langjähriger Rivale Stefan Edberg verhandelt derzeit mit Roger Federer (Schweiz) über ein Engagement

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