Alexander Zverev

Podcast aus Paris: „Zverev hat die Power, um weit zu kommen“

Foto: Frank Molter

Während der French Open aus Paris werden die Kollegen von meinsportradio.de jeden Tag eine Zusammenfassung zum Nachhören liefern. Die Tennis-Experten Philipp Joubert und Andreas Thies, die gemeinsam auch das Tennis-Magazin „Chip & Charge“ produzieren, geben ihre Eindrücke vom Sandplatz-Highlight im Podcast aus Paris auch täglich bei uns preis.

Alex Zverev war gestern in der Verlängerung gegen Pierre-Hugues Herbert erfolgreich, gewann knapp in vier Sätzen, musste aber erneut ein langes und intensives Sandplatzmacht absolvieren. „Er macht sich das Leben manchmal selbst schwer, weil er oft zu weit hinter der Grundlinie steht“, analysiert Joubert im Podcast aus Paris von Tag vier. Allerdings hält er Zverev auch im Zweitrunden-Match gegen den Franzosen Stephane Robert für den klaren Favoriten. „Zverev hat die Power, um so ein Match zu gewinnen und noch weit im Turnier zu kommen“, glaubt Joubert.

Zverev

ZEBRA ZVEREV: Nach Herbert wartet heute der nächste Franzose – Stephane Robert. (Foto: Frank Molter)

Gegen Herbert, der mit seinem unkonventionellen Angriffstennis zu einer aussterbenden Spezies auf der Tour zählt, tat sich Zverev schwer – wie schon in vielen Matches auf Sand in dieser Saison. Aber: Er beißt sich durch, kämpft weiter, auch wenn er zwischendurch schwer mit sich hadert. Sollte Zverev gegen Robert gewinnen (2. Match nach 11 Uhr heute auf Court 6), trifft er in Runde drei auf Dominic Thiem, gegen den er zuletzt in München und Nizza jeweils in drei Sätzen verlor.

Hier der Podcast aus Paris vom vierten Turniertag:

Eine Sensation witterten Joubert und Thies im Match von Andy Murrray, der gegen den weitestgehend unbekannten Franzosen Mathias Bourgue nach einer 6:2, 2:0-Fürhung plötzlich mit 1:2 Sätzen zurücklag. Thies: „Ich muss zugeben, dass ich den Namen Bourgue vorher noch nie gehört hatte und bei der ATP kaum Infos über ihn fand.“ Bourgue spielte sich in einen Rausch, machte zwischenzeitlich 22 von 25 gespielten Punkten. Aber Murray konnte in den letzten beiden Durchgängen sein Level wieder anheben und gewann noch in fünf Sätzen. Die Frage ist nun, wie fit er nach zwei „Fivesettern“ (erst Stepanek, jetzt Bourgue) noch ist. Joubert sieht das relativ gelassen, nicht nur weil Murray eh zu den fittesten Profis im Circuit zählt: „Murray trifft nun auf Ivo Karlovic, da wird es keine langen Ballwechsel geben. Danach könnte John Isner warten – auch ein Match ohne extreme Rallies. Richtig interessant wird es dann, falls er im Viertelfinale auf Kei Nishikori treffen sollte.“

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