Day Seven: The Championships – Wimbledon 2016

Podcast aus Wimbledon: „Kerber hat den Groove aus Australien gefunden“

Der Manic Monday ist so gut wie reibungslos über die Bühne gegangen. Nur der fünfte Satz zwischen Tomas Berdych und Jiri Vesely muss noch heute gespielt werden. Die Kollegen von meinsportradio.de liefern täglich eine Zusammenfassung der Geschehnisse zum Nachhören. Philipp Joubert und Andreas Thies, die gemeinsam auch das Tennis-Magazin „Chip & Charge“ produzieren, geben ihre Eindrücke vom bedeutensten Turnier der Welt im Podcast aus London auch täglich bei uns preis.



Der Manic Monday ist vorbei. Alle 16 Achtelfinalspiele wurden bis auf eine kleine Ausnahme zu Ende gebracht. „Es ist der wahrscheinlich beste Tag des Tennisjahres. Bei Masters-Turnieren ist es oft der Donnerstag, an dem die Achtelfinals gespielt werden. Aber hier haben wir die Achtelfinals von Damen und Herren.“ Angelique Kerber steht zum dritten Mal im Viertelfinale von Wimbledon. Sie schlug die Japanerin Misaki Doi mit 6:3, 6:1. „Es hat einen schon an die Australian Open erinnert. Sie hat ziemlich viel auf das Gas gedrückt. Allerdings hat Doi sie dort auch spielen lassen. Von Doi war es teilweise eine maue Leistung. Halep ist morgen eine Spielerin, die alles das, was Doi hat, auch kann – nur auf einem wesentlich höheren Niveau. Aber Kerber hat jetzt den Groove aus Australien gefunden. Sie ist dominant bei ihrem Aufschlag, hat dabei sehr gute Statistiken. Sie hat sich gut bewegt und auch die Vorhand die Linie runter gut eingesetzt.“

Ihre Gegnerin Simona Halep setzte sich in einem äußerst knappen Match gegen die Amerikanerin Madison Key durch. „Keys hat nachher gesagt, es war ein Mix aus Krampf und Nerven. Schon den ersten Satz hatte sie sicher unter Kontrolle und musste dennoch zittern. Es war insgesamt ein hochklassiges Spiel, zumal die beiden sehr unterschiedliche Spielstile haben. Madison Keys hat wieder ordentlich draufgehauen, während Halep die wichtigste Fähigkeit auf Rasen gezeigt hat: nicht der Aufschlag, nicht die Vorhand, sondern die Fähigkeit sich gut bewegen zu können. Sie ist an alles ran gekommen und hat sich sehr gut aus der Defensive in die Offensive gebracht. Für Kerber wird es wichtig, immer am Drücker zu sein.“

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