Day Nine: The Championships – Wimbledon 2017

Podcast aus Wimbledon, Tag 9: Ist Roger Federer noch aufzuhalten?

Nach den Herren-Viertelfinals von Wimbledon ist Roger Federer einmal mehr der ganz große Favorit auf den Titel.



Tag neun in Wimbledon war den Herren-Viertelfinals vorbehalten. Viele hatten erwartet, dass die verbliebenen drei der „Big Four“ ins Habfinale einziehen würden, doch es kam fast überall anders als gedacht. Novak Djokovic musste aufgeben und fürchtet um sein Restjahr 2017, Andy Murray humpelte nach seiner Niederlage von der Anlage. Nur Roger Federer sieht wieder aus, als sei er nicht mehr aufzuhalten.

Der Tag fing an mit dem Einzel von Andy Murray gegen Sam Querrey. Murray galt als favorisiert und er konnte auch seiner Favoritenrolle anderthalb Sätze gerecht werden. Doch Mitte des zweiten Satzes fand Sam Querrey immer besser ins Spiel und bei Murray machten sich körperliche Beschwerden bemerkbar. Seine Hüfte, mit der er schon länger Probleme hat, meldete sich und Murray konnte im vierten und fünften Satz keinen Gang mehr zulegen. Sam Querrey steht bei seinem 42. Grand Slam-Turnier zum ersten Mal in seiner Karriere im Halbfinale.

Hier die Zusammenfassung von Tag 9 in Wimbledon

Dort trifft er auf Marin Cilic, der sich in einem hart erkämpften Fünfsatzsieg gegen Gilles Muller durchsetzte. Muller beklagte hinterher, dass er noch nie so nah an einem Halbfinale in seiner Karriere war.

Djokovic länger raus?

In der unteren Hälfte musste Novak Djokovic sein Match gegen Tomas Berdych Anfang des 2. Satzes aufgeben und deutete hinterher an, vielleicht den Rest des Jahres aussetzen zu müssen. Tomas Berdych trifft im Halbfinale auf Roger Federer, der, so scheint es, mal wieder alles richtig gemacht hat. Sein Verzicht auf die Sandplatzsaison ließ ihn frisch in das dritte Grand Slam wechseln und er besiegte Milos Raonic sicher in drei Sätzen.

Roger Federer

KLARE SACHE: Federer besiegte im Viertelfinale Raonic in drei Sätzen.

Andreas und Philipp werfen heute auch einen Blick auf die Doppel-Wettbewerbe. Sabine Lisicki und Andre Begemann waren heute im Mixed aktiv, allerdings mit wechselndem Erfolg. Auch Anna-Lena Grönefeld durfte spät am Abend noch mal auf dem Centre Court aktiv werden.

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  1. Stefan Höfel

    Bemerkenswert ist, dass Djokovic und Murray zeitgleich schwächeln. Beide waren dieses Jahr nicht wirklich erfolgreich, z. B. mussten beide Miami wegen Ellbogenverletzung absagen. 2016 erreichten sie jeweils drei Grand-Slam-Endspiele, somit 6 von 8 Finalplätzen. In 2017 erreichten sie bei den ersten drei Grand-Slams zusammen nur einmal das Halbfinale (Murray in Paris). Apropos Murray: Obwohl er wie Kerber schwächelt, bleibt er noch die Nr.1. Eine Art Parallele gibt es noch zwischen Angie und Andy. Die großen Turniere, bei denen Kerber Zweite wurde, also Wimbledon, Olympia und WM, gewann Murray. Die großen Turniere, die Kerber gewann, also Australian und US-Open, gewann Murray nicht.


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