Rittner traut Kerber bei den French Open einiges zu

Rittner hofft auf guten Start von Kerber: „Dann ist vieles möglich“

Fed Cup-Teamchefin Barbara Rittner traut Melbourne-Siegerin Angelique Kerber auch bei den am Sonntag beginnenden French Open (bis 5. Juni) einiges zu. „Es ist vieles möglich, wenn Angie gut ins Turnier findet“, sagte Rittner am Rande des WTA-Turniers in Nürnberg und meinte: „Gerade bei den Damen gibt es im Moment keine so dominante Spielerin. Außer vielleicht Serena Williams. Aber mit Mitte 30 kann sie auch nicht immer davon ausgehen, dass sie zwei Wochen topfit ist bei einem Grand Slam.“ Die Weltranglistenerste Williams (34/USA) geht in Paris als Titelverteidigerin an den Start.

Die in Roland Garros an Position drei gesetzte Kerber hat nach ihren Schulterproblemen inzwischen Grünes Licht für einen Start beim zweiten Major-Turnier des Jahres gegeben und sollte am Donnerstag in der französischen Metropole ankommen. Zuletzt war Kerber in Rom und Madrid jeweils in ihrem Auftaktmatch gescheitert, Ende April hatte die 28-Jährige aus Kiel allerdings zum zweiten Mal in Folge das Sandplatzturnier in Stuttgart gewonnen.

Ein wenig Sorgen macht sich Rittner um die deutsche Nummer zwei Andrea Petkovic (Darmstadt). Die Paris-Halbfinalistin von 2014 war zuletzt krank. „Ihr ging es nicht gut. Am Dienstag hat sie dann erstmals wieder ein paar Bälle geschlagen. Aber sie fühlt sich noch nicht so, als wenn sie Bäume ausreißen könnte“, sagte Rittner über Petkovic, die am Donnerstag im Anschluss an Branchenführer Novak Djokovic (Serbien) auf dem Court Suzanne Lenglen im Stade Roland Garros trainierte.

Die French Open sind in diesem Jahr mit insgesamt 32,02 Millionen Euro dotiert. Sieger und Siegerin kassieren ein Preisgeld in Höhe von jeweils zwei Millionen Euro – das ist im Vergleich zum Jahr 2008 das Doppelte. (SID)

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