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Serena Williams schlägt nicht in Moskau auf

Jelena Jankovic folgt auf Serena Williams: Zum fünften Mal in den letzten fünf Monaten gibt es am kommenden Montag einen Führungswechsel in der Tennis-Weltrangliste der Frauen. Seit dem überraschenden Rücktritt der Belgierin Justine Henin im Mai hat es keine Spielerin geschafft, sich dauerhaft an der Spitze zu etablieren. Henin führte die Wertung im Zeitraum von Oktober 2003 bis zu ihrem Rückzug insgesamt 117 Wochen lang an.



Immerhin zwölf Wochen lang war Ana Ivanovic (Serbien) seither die Nummer eins, vier Wochen hielt Serena Williams (USA) durch, drei Wochen Maria Scharapowa (Russland). Nur eine Woche verbuchte Jelena Jankovic (Serbien), die nun durch das Verletzungspech von US-Open-Siegerin Serena Williams und deren Achtelfinal-Niederlage in Stuttgart eine neue Chance bekommt.

Spielerinnen wie Steffi Graf oder Martina Navratilova können darüber vermutlich nur müde lächeln. Im August 1987 übernahm Graf erstmals die Spitze der Weltrangliste, Ende März 1997 durfte sie auf insgesamt 377 Wochen als Nummer eins zurückblicken. Navratilova thronte zwischen Juli 1978 und August 1987 insgesamt 332 Wochen an der Spitze. Auf insgesamt 260 Wochen brachte es Chris Evert, die am 3. November 1975 als erste Nummer eins der damals neu geschaffenen Weltrangliste notiert wurde. Waren es in jenen Zeiten immer einzelne Spielerinnen, die der Szene über Jahre hinweg ihren Stempel aufdrückten, so besticht die WTA Tour derzeit durch ihre Ausgeglichenheit. Jankovic muss für ihr erklärtes Ziel, am Ende der Saison die Nummer eins zu sein, in jedem Fall noch eine Menge tun.

Serena Williams nicht in Moskau am Start

Im Rennen um die Spitzenposition liegen neben Ivanovic vor allem die beiden Russinnen Jelena Dementjewa und Dinara Safina in aussichtsreicher Position. Dagegen sind die an der Schulter verletzte Scharapowa und wohl auch Serena Williams aus dem Rennen. Scharapowa hat ihre Saison bereits beendet und wird erst im Januar auf die Tour zurückkehren. Williams klagt erneut über Knieprobleme und hat ihre Teilnahme in der kommenden Woche in Moskau abgesagt.

Insgesamt stehen bis zum millionenschweren Saisonfinale in Doha (3. bis 9. November) noch fünf Turniere auf dem Plan. Im Oktober geht es in Moskau (ab 6.), Zürich (ab 13.), Linz und Luxemburg (jeweils ab 20.) sowie Quebec (ab 27.) um Weltranglistenpunkte, ehe die acht weltbesten Spielerinnen in der ersten November-Woche im Emirat Katar ihren „Master“ ermitteln.

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