Maria Scharapowa darf in Madrid aufschlagen

Sharapova bekommt Wildcard für Madrid

Der Comeback-Plan der russischen Dopingsünderin Maria Scharapowa nimmt Formen an.

Nicht mehr in der Weltrangliste

Nach dem Porsche Grand Prix in Stuttgart (ab 26. April) stattete auch das WTA-Turnier in Madrid (ab 8. Mai) die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin mit einer Wildcard aus. Damit darf Scharapowa nach Ablauf ihrer 15-monatigen Sperre bei zwei erstklassig besetzten Sandplatzturnieren teilnehmen, obwohl sie in der Weltrangliste nicht mehr geführt wird.

„Maria ist eine der besten Spielerinnen der vergangenen 15 Jahre und hat hier früher schon einmal gewonnen“, sagte Madrids Turnierdirektor Manolo Santana: „In Madrid spielt sie immer gut, und ich bin sicher, dass sie hoch motiviert und voller Hoffnungen auf die Courts zurückkehrt.“ 2014 hatte Scharapowa in der spanischen Hauptstadt das Finale gegen die Rumänin Simona Halep gewonnen.

Sharapova bekommt Wildcard

Maria Sharapova nutzt die Zeit ihrer Dopingsperre, um für ihre Süßigkeitenmarke Sugarpova zu werben.

Scharapowa war am 26. Januar 2016 während der Australian Open in Melbourne positiv auf die seit Jahresbeginn verbotene Substanz Meldonium getestet worden. Dies hatte sie auf einer Pressekonferenz am 7. März öffentlich gemacht.

Rund drei Monate später war die frühere Weltranglistenerste vom Weltverband ITF rückwirkend für zwei Jahre gesperrt worden, woraufhin sie fristgerecht Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS einlegte. Sie hatte argumentiert, nicht vom Verbot gewusst zu haben. Der CAS reduzierte die Sperre dann auf 15 Monate, die am Tag des Turnierbeginns in Stuttgart abläuft.

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