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Sharapova-Manager: „Maria ist fit und unglaublich motiviert“

Knapp sechs Wochen vor dem Comeback von Maria Sharapova gab ihr langjähriger Manager Max Eisenbud dem US-Sender CNN ein Interview. Tenor: Sie wird stark zurückkommen und noch drei Jahre spielen.

Sharapova wurde wegen eines positiven Dopingtests zu einer Sperre von 15 Monaten verurteilt. Am Mittwoch, dem 26. April 2017, endet diese und die 29-Jährige wird genau an dem Tag ihr erstes Profimatch beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart bestreiten. Die Russin wird nicht mehr in der Rangliste geführt und bekommt deswegen vom Veranstalter eine Wildcard.

Sharapova

FIT IST SIE: Sharapova bei einem Fitness-Event in Los Angeles Anfang des Jahres.

In den letzten Tagen hatten sich beim Großevent in Indian Wells zahlreiche Spielerinnen zu Sharapovas Rückkehr geäußert. Zum Beispiel Angelique Kerber und Caroline Wozniacki. Die meisten Profis sehen die Wildcards, die die WTA-Turniere ihr nun überlassen (neben Stuttgart auch Rom und Madrid), äußerst kritisch. Immerhin deutete WTA-Boss Simon nun an, dass der Protest möglicherweise zu Regeländerungen auf der Tour führen könnte.

„Jedes WTA-Turnier rief mich an“

Eisenbud sagte nun CNN: „Jedes WTA-Turnier hat mich angerufen, jedes einzelne.“ Was er damit zum Ausdruck bringen will: Seine populäre Klientin könnte überall spielen, die Turniere der WTA-Tour buhlen geradezu um sie. Und natürlich hätte ihr jedes WTA-Event eine Wildcard geschenkt.

Zögerlich agieren noch die Grand Slam-Turniere in Paris und Wimbledon, die nicht zur WTA Tour gehören, sondern dem Tennis-Weltverband ITF unterstellt sind. Mit den Veranstaltern in Paris laufen derzeit Gespräche. Mit den Organisatoren in Wimbledon nahm Eisenbud noch keinen Kontakt auf.

Wahrscheinlich ist er sich relativ sicher, dass sich Sharapova bis zum Wimbledon-Meldeschluss (sechs Wochen vor Turnierstart) auf sportliche Weise für das Hauptfeld qualifiziert. Sie bräuchte dafür etwa sieben Siege bei den Turnieren in Stuttgart, Rom und Madrid, berechnete die Daily Mail.

„Sie wird noch bis Tokio 2020 spielen“

Eisenbud jedenfalls versicherte CNN, dass „Maria unglaublich fit und motiviert“ ist. „Letzte Woche sah ich ihr beim Training zu. Es ist unglaublich, wie gut sie spielt“, erzählte der Manager. Die lange Zwangspause sieht er mittlerweile positiv: „Hätte es die Sperre nicht gegeben, dann wäre 2017 wohl ihre letzte Saison gewesen. Körperlich ging es nicht mehr so gut.“

Aber nun hätte sie sich komplett erholt und alle Wehwehchen auskuriert. „Ich denke, dass Maria – wenn sie gesund bleibt – jetzt noch mindestens drei Jahre bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio, spielen wird“, prophezeite Eisenbud. (timboe)

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