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Struff erhält Wildcard in Halle

Gut eine Woche vor dem Start des ATP 500 Turniers in Halle hat Turnierdirektor Ralf Weber die dritte Wildcard vergeben. Nach Dustin Brown und Taylor Fritz, die ihren direkten Start bei den Gerry Weber Open bereits länger zugesichert bekommen hatten, ist der deutsche Jan-Lennard Struff nun der dritte Wildcard-Spieler in Halle.

Der Warsteiner empfahl sich in den letzten Wochen bei Turnierdirektor Ralf Weber mit zwei Finaleilnahmen bei den Challenger-Turnieren in Heilbronn und in Fürth. Zwischen diesen Turnieren kämpfte sich die Nummer 89 der Weltrangliste bei den French Open durch die Qualifikation und scheiterte in der ersten Runde gegen den dort an sechs gesetzten Lokalmatadoren Jo-Wilfried Tsonga.

Durchwachsener Saisonstart

Das Jahr startete Struff auf Rang 107 und musste bei den Australian Open in die Qualifikation, wo er in der zweiten Runde Altmeister Radek Stepanek unterlag. Bis in den März konnte Struff weder bei ATP, noch bei Challenger Events, bei einem Turnier mehr als einen Sieg einfahren. Nach einer Halbfinalteilnahme im schwedischen Jonkoping folgten erneut frühe K.Os auf Challenger Ebene. Zu Beginn der europäischen Sandplatzsaison kehrte Struff auf die große Bühne der ATP-Tour zurück, musste allerdings sowohl in Monte-Carlo, als auch in Barcelona durch die Quali und scheiterte jeweils in der ersten Hauptfeldrunde. In Heilbronn fand Struff, dessen bestes Karriere-Ranking Platz 46 ist, dann wieder mehr zu alten Stärken zurück, schlug auf dem Weg ins Finale unter anderem Mischa Zverev und Florian Mayer, unterlag dem Georgier Nikoloz Basilashvili dann aber in zwei knappen Sätzen. In der Weltrangliste verbesserte sich der Warsteiner daraufhin auf Rang 101 und kam seinem, zusammen mit dem ehemaligen Davis-Cup Teamchef Carsten Arriens formulierten Ziel, wieder in die ersten 100 einzuziehen, ganz nahe.

Rückkher in die Top 100

Mit der überstandenen Qualifikation in Paris und dem Finaleinzug beim Challenger in Fürth ist er zurück in den Top 100 und steht auf Rang 89. Für einen direkten Einzug ins Hauptfeld von Wimbledon reicht es nach momentanen Stand allerdings nicht. Zum Zeitpunkt des Meldeschlusses war Struff die 102 in der Welt und muss auf fünf Absagen höher platzierterer Spieler hoffen, um der Qualifikation aus dem Weg zu gehen. Nun gibt Turnierdirektor Ralf Weber Struff, der auch für den TC Blau-Weiß Halle in der Tennis-Bundesliga spielt, die Möglichkeit seine Platzierung durch Erfolge im Hauptfeld von Halle weiter zu verbessern. Es wird sein vierter Auftritt im Hauptfeld des ATP 500-Events sein, bei dem er allerdings im Einzel noch nie ein Spiel gewinnen konnte.

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