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ATP-Turnier zieht von Memphis nach Long Island

Der US-Bundesstaat New York erhält ab 2018 ein weiteres ATP-Turnier. Die bisherigen Memphis Open ziehen zur kommenden Saison von Tennessee nach Long Island. Das gab die ATP am Montag bekannt. „Die Verlegung des Turniers von Memphis nach New York wird dazu beitragen, das Event auf ein neues Level zu heben“, erklärte ATP-Boss Chris Kemrode

Das ATP-Turnier der 250-er Kategorie findet vom 10. bis 18 Februar 2018 erstmals im „Nassau Veterans Memorial Coliseum“ statt. Die Arena liegt 30 Kilometer östlich von New York City und hatte bis 2015 dem Eishockey-Team New York Islanders aus der NHL als Spielstätte gedient.

Die Arena wurde bereits vor 45 Jahren errichtet und hatte ihre besten Zeiten längst hinter sich. Vor kurzem wurde sie komplett renoviert, um auch weiterhin als Event-Halle für Live-Acts und Sportereignisse zu fungieren. Erstmals wird dort nun 2018 ein Tennis-Event ausgetragen.

40-jährige Turniergeschichte in Memphis

Memphis

BYE, BYE MEMPHIS: Nach 40 Jahren wandern die „Memphis Open“ nach Long Island ab.

Bei den Memphis Open hatten in der mehr als 40-jährigen Geschichte unter anderem Michael Stich (1990) und Tommy Haas (1999, 2006, 2007) Turniersiege gefeiert. Auch andere Top-Stars holten sich im US-Bundesstaat Tennessee den Titel: Andre Agassi, Björn Borg, Jimmy Connors, Jim Courier, Stefan Edberg, Ivan Lendl, John McEnroe, Mark Philippoussis, Michael Chang, Kei Nishikori, Andy Roddick und Pete Sampras.

Als letzter Memphis-Champion geht nun Ryan Harrison in die Historie ein, der 2017 vor ein paar Wochen das Turnier gewann. Im Finale schlug er den Georgier Nikoloz Basilashvili.

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