Mit fokussiertem Blick in die  Zukunft: Maria Scharapowa

Sharapova dachte an Karriereende

Russlands Tennisstar Maria Sharapova hat in der Vergangenheit aus gesundheitlichen Gründen über ein Karriereende nachgedacht.



Körperliche bedenken

„Ich hatte letztes Jahr ein entzündetes Handgelenk und stand ständig im Austausch mit Ärzten“, sagte die 29-Jährige der Nachrichtenagentur TASS. „Vom psychologischen Standpunkt her war es sehr schwierig“, sagte die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin, „ich stand kurz davor, mich zu fragen, wie lange mein Körper das noch aushalten könne.“

Aktuell bereitet Sharapova ihre Rückkehr auf die Tennisbühne beim WTA-Turnier in Stuttgart vor. „Im Moment liegt der Fokus auf dem Turnier in Stuttgart und auf meinem Comeback“, sagte die frühere Weltranglistenerste, die wegen Dopings 15 Monate gesperrt war.

Im März 2016 hatte sie in einem Hotel in Los Angeles vor der Presse kleinlaut ihren „riesigen Fehler“ gestanden, die seit Jahresbeginn 2016 verbotene Substanz Meldonium eingenommen zu haben.

Nach dem verlorenen Viertelfinale gegen die Weltranglistenerste Serena Williams war Sharapova bei den Australian Open positiv getestet und daraufhin zunächst für zwei Jahre gesperrt worden. Nach ihrer Klage vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS wurde ihre Strafe auf 15 Monate reduziert. Am ersten Tag, an dem sie wieder spielberechtigt ist, dem 26. April, wird sie beim WTA-Turnier in Stuttgart ihr Comeback geben.

MOSCOW, RUSSIA - FEBRUARY 01: Maria Sharapova attends the Sugarpova launch in Moscow on February 1, 2017 in Moscow, Russia. (Photo by Victor Boyko/Getty Images)

Während ihrer Zwangspause widmet Sharpova sich dem Business und wirbt für ihre eigene Marke Sugarpova.

Sharapova als Business-Frau in Köln

Neben Show-Wettkämpfen in Las Vegas und in Madrid gegen French-Open-Siegerin Garbine Muguruza, promotet sie fleißig Schokolade und Weingummis. Gerade warb Maria Sharapova auf der Süßwarenmesse in Köln (29.01 – 01.02.) für ihre Marke „Sugarpova“. Obwohl die ehemalige Weltranglistenerste auf der Messe für Süßigkeiten warb, zeigte sich die 1,88 große Sharapova fit wie eh und je. Sie zeigte sich gelöst, lud schüchterne Messebesucher zu Selfies ein und lächelte unermüdlich in die Kameras. Auf den Verpackugen kleiner Tennisball-Kaugummis prangert der Slogan „The taste of victory“ (Der Geschmack des Sieges). Den möchte die einst bestbezahlteste Sportlerin bald selbst wieder schmecken.

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