Steve Simon denkt über eine Kalender-Entschlackung nach

WTA-Chef denkt über Kalender-Entschlackung nach

Der neue WTA-Chef Steve Simon denkt offenbar über eine Entschlackung des Kalenders der Tennisspielerinnen nach. „Es ist unser Ziel, die Profis gesund durch das Jahr zu bringen. Wir müssen eine Struktur finden, in der sie dazu die besten Chancen haben. Die Spielerinnen sind diejenigen, um die es geht“, sagte der Amerikaner am Montag am Rande des WTA-Finals in Singapur.

Zuvor hatte unter anderem die ehemalige Nummer eins Martina Navratilova den Umfang des aktuellen Jahres-Kalenders mit 57 Turnieren in 33 Ländern kritisiert. „Ich denke, dass die Anzahl der Verletzungen und die dadurch bedingten Absagen zu hoch ist. Das hat auch mit den vielen Terminen zu tun“, sagte die 18-malige Grand Slam-Gewinnerin Navratilova.

Für Angelique Kerber (27) beispielsweise ist das WTA-Finale das 25. Turnier des Jahres. Die deutsche Nummer eins aus Kiel hat 2015 mehr als 93.000 Flugkilometer zurückgelegt.

Steve Simon, bislang Turnierdirektor in Indian Wells/Kalifornien, hatte vor wenigen Wochen die Nachfolge der Kanadierin Stacey Allaster angetreten, die aus privaten Gründen als WTA-Präsidentin zurückgetreten war. (SID)

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