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Texas is calling: Flugreise nach Tennessee

Leon Hein (18) und Juri Reckow (18), zwei tennisbegeisterte Jungs aus Hamburg, flogen zum Jahreswechsel in die USA, um an der „University Texas San Antonio“ (UTSA) ihr Tennis-Stipendium zu beginnen. Leon wird über seine Erlebnisse auf tennismagazin.de in der Kolumne „Texas is calling“ regelmäßig berichten.



So, es gibt wieder einiges zu berichten bei „Texas is calling“, denn die nächste große Flugreise stand auf dem Programm. Diesmal ging es für uns nach Tennessee, dort fanden die Conference statt. Und damit es so richtig gemütlich wird, ging es um 7.20 Uhr in den Flieger, das bedeutete für uns, dass wir uns um fünf Uhr morgens an den Tennisplätzen trafen, also um vier Uhr raus aus den Federn.

Tragischerweise war ich bei meiner Wäsche etwas verplant, sodass ich noch bis nachts um eins gewaschen und getrocknet habe … Es ging im Direktflug zügig nach Tennessee, sodass wir bereits um 9.00 Uhr landeten. Wir fuhren dann direkt zu der Anlage, die absolut beeindruckend ist. 22 Außenplätze und 8 Hallenplätze. Das Wetter in Tennessee war allerdings absolut grausam: Regen, Regen und nochmal Regen.

Gleich gegen den Topfavoriten

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HEFTIGE AUSLOSUNG: Leon und Juri mussten mit ihrem Team gleich gegen die Top-Gesetzten antreten.

Wir haben es dann leider gleich in der ersten Runde mit den an eins Gesetzten zu tun bekommen, gegen die wir bereits während der offiziellen Saison ziemlich einstecken mussten, also war die Latte hoch gehängt und unsere Motivation ebenfalls. Der Coach peitschte uns auch nochmal ordentlich an, doch leider mussten wir uns wieder der Universität von Rice geschlagen geben. Allerdings überwog dann doch nach der ersten großen Enttäuschung die Freude über eine gute Leistung und eine tolle erste, hiermit nun beendete, Collegetennis-Saison! Der Coach lobte uns auch alle für unseren erbrachten Einsatz und in der nächsten Saison greifen wir wieder an. Go Roadrunners!

Ende der ersten Saison

Ja, es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, dass jetzt bereits die erste Saison hinter Juri und mir liegt! Es verging alles wie im Fluge und wir beide können uns gar nichts anderes mehr vorstellen. Es ist ein Mega-Erlebnis, mehr davon, so wollen wir es.

Wir blieben dann noch zwei weitere Tage in Tennessee, leider machte uns das Wetter einen Strich durch sämtliche geplante Aktivitäten! Wir schafften es noch nicht einmal in die City. Aber so hatten wir ein paar entspannte Tage, guckten einige Matches an und genossen die weichen Hotelbetten.

Krafttraining und Klausuren

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AUSFLUG NACH TENESSEE: Kolumnist Leon mit einem Selfie nach dem frühen Aus in der Conference.

Da wir ja nun leider die Finals verpasst haben, übrigens gewann die Uni von Rice die Conference, kündigte der Coach bereits in Tennessee Krafttraining an. Und so sollte es dann auch kommen. Und Ihr könnt es Euch bestimmt schon denken, zu welcher Uhrzeit: Genau – um sechs Uhr morgens sollten die Eisen brennen und die Arme und Beine taten es dann auch.

Außerdem stehen diese Woche für uns noch viele Klausuren auf dem Plan, sodass an Freizeit im Moment nicht zu denken ist. Für mich steht noch eine große Semesterabschluss-Arbeit in Mathe an, wie Ihr ja schon mitbekommen habt, meinem Lieblingsfach, außerdem Geo und Soziologie plus einer Präsentation. Also, über mangelnde Beschäftigung kann ich mich nicht beklagen.

Wenn das dann alles gut überstanden ist, dann haben wir denke ich auch mal wieder ein bisschen Freizeit, um Euch mit schönen Poolfotos neidisch zu machen, da bei Euch in Deutschland ja anscheinend immer noch Winter ist …

Bis zum nächsten Mal bei „Texas is calling“!

Bye, bye, Euer Leon

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