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Texas is calling: Home sweet home again

Leon Hein (18) und Juri Reckow (18), zwei tennisbegeisterte Jungs aus Hamburg, flogen zum Jahreswechsel in die USA, um an der „University Texas San Antonio“ (UTSA) ihr Tennis-Stipendium zu beginnen. Leon wird über seine Erlebnisse auf tennismagazin.de in der Kolumne „Texas is calling“ regelmäßig berichten.



Reif für den Pool

Die Ereignisse haben sich in den letzten Tagen überschlagen, aber alles der Reihe nach. Nachdem wir unsere Saison offiziell beendet haben, standen noch unsere Abschlussklausuren auf dem Programm. Ihr könnt Euch sicherlich gut vorstellen, was für ein geiles Gefühl es war, als alles abgeschlossen war. Der Kopf war frei und der Pool reif. Wir haben einige Tage unseren Pool ausgiebig beschwommen, besprungen und belebt. Es war herrlich! Urlaubsfeeling pur! Ich habe mal zum Spaß meine in dieser Saison abgelaufenen Schuhe auf einen Haufen gelegt, Belegfoto ist dabei.

Texas is calling

Im Laufe der Saison wurden einige Paar Schuhe abgenutzt.

Großes Abschlussbankett

Der Coach lud zum offiziellen Saisonabschluss zu einem Bankett ein. Es hieß also: Boys, zieht euch nett an, es wird etwas offizieller. Also kam erstmalig unser Anzug und Oberhemd zum Einsatz. Wir sahen alle großartig aus und verlebten einen tollen Abend und ließen in Ruhe die hinter uns liegende Zeit Revue passieren. An einem solchen Abend merkt man dann nochmal recht intensiv, wie eng einen diese gemeinsam erlebte Zeit zusammengeschweißt hat. Jeder aus unserem Team erhielt einen Trainingsplan für die Monate in der Heimat, an den wir uns strikt halten müssen. Freunde, der Trainingsplan gleicht einem dicken Buch. Da haben wir ordentlich was zu tun.

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Für das Abschlussbankett haben Leon (3. von li.) und seine Teamkollegen sich fein herausgeputzt.

Heimreise vorverlegt

Nachdem nun hier in San Antonio für Juri und mich alles abgeschlossen war und einige unserer Teamkameraden bereits den Heimflug angetreten hatten, erwuchs in uns beiden auch die Idee, unseren bereits gebuchten Flug nach vorne zu verlegen. Die Aufregung stieg. Für 460 Euro Umbuchungsgebühr haben wir dann tatsächlich unseren Flug verlegt. Unser Ankunftstag in Hamburg sollte der 9. Mai sein. Ich hatte mir überlegt, meine komplette Familie unwissend zu lassen und sie mit meiner Heimkehr zu überraschen. Bei meiner Mutter klappte das leider nicht, da sie unsere Pläne von einem Trainer mitgeteilt bekommen hatte. Also weihte ich sie letztendlich ein und wir beide planten dann gemeinsam, wie wir die Überraschung zuhause durchziehen. Ich musste wahnsinnig aufpassen, mich nicht zu verplappern, für meine Mom muss es noch schwieriger gewesen sein.

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