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Jetzt aber schnell: US Open führen die Shot Clock ein

Bei der diesjährigen Ausgabe der US Open wird es erstmals bei einem Grand Slam-Turnier im Hauptfeld eine Shot Clock geben. Das gab der amerikanische Tennisverband USTA, der das Turnier ausrichtet, gestern bekannt.

Demnach sollen die Spieler in diesem Jahr zwischen den Ballwechseln 25 Sekunden Zeit bis zum nächsten Aufschlag haben. Beim ersten Verstoß gibt es eine Warnung, beim zweiten Verstoß soll schon ein Punkt abgezogen werden. Die Shot Clock soll für Zuschauer, Spieler und Schiedsrichter gut sichtbar platziert werden.

Schon im letzten Jahr hatten die US Open in der Qualifikation und im Juniorenevent mit einer Shot Clock experimentiert. Wie ein Sprecher des amerikanischen Tennisverbands der New York Times mitteilte, sei der Test im letzten Jahr problemlos verlaufen.

Vor dem Match ein „Seven-Minute-Warumup“

Die Zeit vor dem Match wird zudem durch das sogenannte „Seven-Minute-Warmup“ ebenfalls stärker reglementiert. Nach dem Einlauf haben die Spieler nur noch eine Minute Zeit bis zum Münzwurf, danach fünf Minuten um sich einzuspielen und dann noch einmal eine Minute bis zum ersten Aufschlag. Ein Verstoß kann die Spieler bis zu 20.000 Euro kosten.

Ziel der Maßnahmen ist es, die Wartezeit für die Zuschauer auf der Tribüne und vor dem Fernseher zu verringern. Beide Maßnahmen wurden von der ATP beim NextGen-Finale im vergangenen Jahr auf der ATP-Tour erstmals ausprobiert.

 

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