Sloane Stephens bejubelt ihren Halbfinaleinzug

US Open: Stephens als erste Spielerin im Halbfinale

New York (SID) – Die ungesetzte Amerikanerin Sloane Stephens hat nach einem Krimi als erste Spielerin das Halbfinale der US Open erreicht und steht zum zweiten Mal nach 2013 in der Vorschlussrunde eines Major-Turniers. 



Die Weltranglisten-83. besiegte im Viertelfinale die an Position 16 gesetzte Anastasija Sevastova mit 6:3, 3:6, 7:6 (7:4). Die Lettin hatte in der Runde zuvor Maria Scharapowa (Russland) ausgeschaltet.

Für die formstarke Stephens war es der 13. Sieg in den letzte 15 Partien. Im entscheidenden Satz ließ sich die 24-Jährige auch von einem 1:3-Rückstand nicht beirren. 

Nach 2:28 Stunden verwandelte Stephens, die die erste Hälfte der Saison wegen einer Fuß-Operation verpasst hatte, ihren ersten Matchball mit ihrem 31. direkten Gewinnschlag. 

Zuletzt hatte 2013 in der späteren Turniersiegerin Flavia Pennetta (Italien) eine ähnlich schwach platzierte Spielerin im Halbfinale von New York gestanden.

Stephens, die ehemalige Nummer elf des WTA-Rankings, hatte im Achtelfinale Julia Görges (Bad Oldesloe/Nr. 30) in drei Sätzen besiegt und damit die letzte deutsche Spielerin nach Hause geschickt.

Im Semifinale trifft Stephens, Australian-Open-Halbfinalistin von 2013, am Donnerstag entweder auf die zweimalige Turniersiegerin Venus Williams (USA/Nr. 9) oder Linkshänderin Petra Kvitova aus Tschechien (Nr. 13). 

Die vom Österreicher Ronald Schmidt trainierte Sevastova verpasste indes ihren ersten Einzug in ein Major-Halbfinale. Die 27-Jährige hatte vor ein paar Wochen das Finale von Mallorca gegen Görges für sich entschieden. 

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  1. Bonhomme Richard

    Sevastova raus, Kvitova raus. Jetzt ist aus der tschechisch-baltischen – sprich: europäischen – Allianz nur noch das alte Schlachtross Kanepi zusammen mit ihrer jüngeren Kollegin Pliskova übrig. Die Übermacht der US-amerikanischen Spielerinnen bei den diesjährigen US Open ist erdrückend.

    Und wenn man sich anschaut, welche Phalanx an jungen bis sehr jungen USTA-Talenten dahinter bereits jetzt mit den Hufen scharrt und in den nächsten Jahren nach vorn drängt – also da ist jedenfalls für den Bereich des DTB absolut nichts zu entdecken, was dem auch nur annähernd paroli bieten könnte. Die Lücke der deutschen Damen zur internationalen bzw. amerikanischen Leistungsspitze wird sich in den nächsten Jahren immens vergrößern. Aus heutiger Sicht scheint es als ob das deutsche Damentennis im Rennen um die Top20-Platzierungen langfristig abreißen lassen müsste. Hoffentlich irre ich mich.


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