Wozniacki ärgert sich über die Ansetzungen von Sharapova

US Open: Wozniacki kritisiert Scharapowa-Ansetzungen

New York (SID) – Die frühere Nummer eins Caroline Wozniacki (Dänemark) hat die Bevorzugung der Dopingsünderin Maria Scharapowa bei den US Open kritisiert. Die Russin, die erst im April nach 15-monatiger Sperre wegen Meldoniummissbrauchs auf die WTA-Tour zurückgekehrt war, hatte ihre bisherigen beiden Matches in New York im 23.771 Zuschauer fassenden Arthur-Ashe-Stadium bestreiten dürfen.



„Es ist fragwürdig, jemanden gleich zweimal auf dem Centre Court spielen zu lassen, der wegen Dopings gesperrt war“, meinte Wozniacki in einem Videointerview mit der dänischen Tageszeitung Ekstrabladet.

Die Nummer fünf der Setzliste war am Mittwochabend überraschend in der zweiten Runde an Jekaterina Makarowa (Russland) gescheitert. Die zweimalige Flushing-Meadows-Finalistin Wozniacki hatte auf Court 5 antreten müssen – im fünften Match auf diesem Platz. „Ich denke, das ist nicht akzeptabel“, klagte Wozniacki.

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  1. Bonhomme Richard

    Wozniackis Kritik halte ich unter sportlichen Gesichtspunkten für vollkommen berechtigt. Allerdings ist der sibirische Paillettendress offenbar werbewirksamer und umsatzträchtiger, was bei der Platzzuteilung durch die Veranstalter den Ausschlag gegeben haben dürfte. Ich sehe hier eine klare Wettbewerbsverzerrung.

  2. Stefan Höfel

    Wozniacki ist doch nur sauer, dass sie schon wieder ausgeschieden ist. Das Match Halep gegen Sharapova „musste“ als von den Namen her hochklassigstes Erstrundenmatch auf dem Centre Court ausgetragen werden. Wenn nicht dieses Damenmatch der ersten Runde, welches denn sonst? Das Zweitrundenmatch einer Nr.2 bzw. ihrer Bezwingerin, hier eben Sharapova, auf dem Center Court empfinde ich als logische Schlußfolgerung. Irgendwie muss ja auch das gleich hohe Preisgeld gerechtfertigt/eingenommen werden.

  3. Bonhomme Richard

    Beim Erstrundenmatch stimme ich zu. Aber die Logik in der Begründung für die Ansetzung des zweiten Sharapova-Auftritts erschließt sich mir nicht. Mit sinngenmäß der gleichen Begründung könnte man argumentieren, dass der „Weltpokalsiegerbesieger“ FC St. Pauli künftig im größeren Hamburger Volksparkstadion statt am Millerntor spielen dürfe, weil er irgendwann mal den FC Bayern bezwungen hat.

  4. Stefan Höfel

    Im ersten Match war Halep der Grund für den Center Court, zwei zweiten dann Sharapova. Auf welchem Platz hat sie ihr Drittrundenmatcj bestritten?


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