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Williams-Schwestern machen direktes Duell perfekt

Die Williams-Schwestern machen bei den diesjährigen US Open scheinbar alles in nahezu perfekter Gleichmäßigkeit: Die an sieben gesetzte Venus legte auf dem Weg unter die letzten Acht im Achtelfinale in 84 Minuten ein 6:1, 6:3 gegen die Polin Agnieska Radwanska, Nr. 9 der Setzliste, vor, ihre jüngere Schwester Serena zog im Anschluss mit einem noch souveräneren 6:2, 6:2 gegen die ungesetzte Französin Severine Bremond nach. Die Vierte der Setzliste benötigte gar nur 60 Minuten Spielzeit.



Im Viertelfinale findet der gemeinsame Weg der Geschwister aber ein Ende, denn eine der beiden muss nach dem direkten Duell ihre Koffer packen. Welche das sein wird, steht in den Sternen: In ihrer Karriere ist die Bilanz gegeneinander insgesamt (8:8) und bei Grand-Slam-Turnieren (5:5) ausgeglichen und auch ihre aktuelle Form ist fast identisch exzellent. Venus gab 15, Serena 14 Spiele in ihren bisherigen vier Partien ab.

Ärger über das frühe Aufeinandertreffen

„Es ist hart gegen sie zu spielen, weil sie so gut ist“, klagt Venus, US-Open-Siegerin 2000 und 2001 über die Ansetzung gegen ihre Schwester, die 1999 und 2002 das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres gewinnen konnte. Zuletzt hatten die beiden sich im diesjährigen Wimbledon-Finale gemessen – mit dem besseren Ende für Venus.

Serena ärgert sich dagegen eher über das frühe Duell: „Das nervt. Aber wenigstens schafft es so auf jeden Fall eine von uns ins Halbfinale“.

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