TENNIS-GBR-WIMBLEDON

Medvedev schmeißt Geld vor Schiedsrichterin

Der Russe Daniil Medvedev hat beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon mit einer respektlosen Aktion für Aufregung gesorgt. Der Weltranglisten-49. schmiss nach seiner Fünfsatzniederlage gegen den belgischen Qualifikanten Ruben Bemelmans Geld vor den Stuhl der Schiedsrichterin und machte so seinem Ärger über die Unparteiische Luft.



Schon während der Begegnung hatte sich der 21-Jährige über die Schiedsrichterin beschwert und einen Wechsel verlangt. Dies wurde jedoch abgelehnt. Trotz 2:0-Führung im entscheidenden Satz verlor er 4:6, 2:6, 6:3, 6:2, 3:6.

Medvedev entschuldigt sich: „Ich habe etwas Schlechtes gemacht“

Nach der Begegnung gab sich Medvedev reumütig. „Ich habe etwas Schlechtes gemacht und mich entschuldigt“, sagte er: „Ich war enttäuscht über das Ergebnis. Nach meinem großen Sieg war es sehr frustrierend.“

Medvedev hatte in der ersten Runde gegen den angeschlagenen dreimaligen Grand-Slam-Sieger Stan Wawrinka (Schweiz) gewonnen. Sein Gegner Bemelmans hatte sich gegen Tommy Haas durchgesetzt. (SID)

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    • Bonhomme Richard

      Ich nehme an, er wird seinen Einsatz, den er der Schiedsrichterin hingeworfen hat, vervielfachen müssen. Dafür wird das schmale Portemonnaie, das er aus seiner Tasche hervorgekramt hatte, nicht ausreichen. Er wird nicht umhin kommen, sein Bankkonto zu bemühen. Und das völlig zu Recht.


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