Stich möchte Tennistradition am Rothenbaum fortsetzen

Zukunft am Rothenbaum: Stich würde notfalls auch auf Kuhmist spielen

Im Ringen um die Zukunft der German Open am Hamburger Rothenbaum ist Turnierdirektor Michael Stich offen für einen Wechsel des Belages. „Ob wir auf Sand, auf Rasen, auf Hartplatz oder auf Kuhmist spielen, ist egal“, sagte Stich am Sonntag. Der Wimbledonsieger von 1991 wolle sich keiner Option versperren, um die Lizenz für die Traditionsveranstaltung auch über 2018 zu behalten.



„Wir möchten die lange Tennistradition am Hamburger Rothenbaum weiter fortsetzen und das Turnier langfristig ausrichten“, sagte Stich: „Und wir hoffen natürlich, dass man uns lässt.“

Der Deutsche Tennis-Bund (DTB) hatte die Zukunft des Sandplatzturnieres in Hamburg zuletzt infrage gestellt. Stich hat nur noch für 2018 einen Vertrag, was danach geschieht, ist weiter offen. Zuletzt wurde vermehrt über einen Belagwechsel in Hamburg diskutiert, um wieder mehr Stars anzulocken. Nach dem Grand Slam in Wimbledon beginnen die besten Spieler bereits mit der Vorbereitung auf die Hartplatz-Saison. (SID)

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