Barcelona Open Banc Sabadell – Day 7

Sandplatz-Tennis: So spielen Sie sicher auf Asche!

Die Sommersaison steht vor der Tür. Wer erfolgreiches Sandplatz-Tennis spielen möchte, braucht eine gute Fitness, einen sicheren Topspin und die richtige Taktik. Unser Experte verrät Ihnen sechs Übungen, mit denen Sie in den kommenden Wochen und Monaten zum Sandplatzwühler werden.

Wir sind mit Nic Marschand verabredet. Früher trainierte er Michael Stich und Barbara Rittner, heute leitet er auf mehreren Anlagen in München die tennis company, seine Tennisschule. Für Sie, liebe tennismagazin.de-User, erklärt Marschand, wie man auf Sand spielt und welche Übungen vor allem während der Punktspielsaison effektiv sind.

„Auf neue Situationen einstellen“

Bei Cappuccino und Rührei erläutert der 58-Jährige seine Philosophie: „Jeder Schlag ist anders. Man muss lernen, sich ständig auf neue Situationen einzustellen.“ Deswegen rät er zu Übungsformen, bei denen man stets Schläge aus verschiedenen Positionen des Platzes trainiert. Von der Wiederholungsmethode, etwa maschinenartigen Vorhand- oder Rückhand-Duellen, hält er wenig. Und noch etwas ist ihm wichtig: in so viele Übungen wie möglich, den Aufschlag zu integrieren. Alles klar und los geht’s!

1) Sprinten & Rutschen

Beim Erlaufen der Bälle auf Sand ist vor allem eines entscheidend: das Rutschen. Gerade zu Beginn der Saison, wenn das Timing noch nicht ideal ist, sollten Sie dafür regelmäßig Übungen ins Training integrieren. In der Regel rutscht ein Spieler die letzten ein bis zwei Meter zum Ball. Entscheidend dabei: ein tiefer Körperschwerpunkt. Dieser sorgt für eine perfekte Balance. Übung: Positionieren Sie auf einer Seite drei Hütchen, auf der anderen Seite markieren Sie Zielfelder (siehe Grafik unten). Sie schlagen sechs Bälle. Ausgangsposition ist die Mitte der Grundlinie. Zunächst spielen Sie eine Vorhand und eine Rückhand – rutschen Sie in offener Stellung zum Ball und bewegen Sie sich danach zurück in die Mitte. Die vier folgenden Bälle platziert Ihr Coach oder Spielpartner alle als Stopp in Ihrer Hälfte. Sie sprinten von der Grundlinie nach vorn, rutschen zum Ball und antworten mit einem Gegenstopp. Danach bewegen Sie sich zurück, umkreisen das hinterste Hütchen und sprinten zum nächsten Stopp in die Rückhandecke. Diesmal umkreisen Sie mit flinken Schritten das mittlere Hütchen, sprinten und rutschen zum nächsten Stopp, bewegen sich um das vordere Hütchen und „errutschen“ den letzten kurzen Ball. Wiederholungen: fünf Serien hintereinander, dann eine Minute Pause. Etwa drei bis fünf Durchgänge. Praxistipp: Machen Sie mit Ihrem Partner einen Wettkampf und zählen Sie, wer mehr Bälle in die Zielfelder trifft.

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  1. max

    Aber wäre nicht die „spielnahe“ Bewegung, dass weiterrücken vor ans Netz?
    Der zweite Ball ist ja irgendwie sehr unnatürlich mitten im Platz.


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