2015 Australian Open – Day 1

Schlaganalyse: die Rückhand von Richard Gasquet

Wie mit der einhändigen Rückhand richtig Dampf gemacht wird, zeigt Richard Gasquet. Experte Patrick Mouratolglou analysiert diesen eleganten und explosiven Schlag: Volle Kraft mit einer Hand!

1. Schlägerkopf weit oben für viel „RacketSpeed“

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In der Vorbereitung auf den Schlag merkt Gasquet, dass er den Ball attackieren kann und geht einen Schritt auf ihn zu. So ist seine gekreuzte Stellung der Beine zu erklären. Er nimmt mit Hilfe der linken Hand den Schlägerkopf weit nach oben. Dadurch generiert er später im Treffpunkt viel „Racketspeed“ und er bekommt den Schläger besser unter den Ball, um ihn mit Topspin zu spielen. Über die rechte Schulter hinweg fokussiert er den Ball. Sein Oberkörper hat sich etwas eingedreht.

2. Oberkörper Steht unter Spannung wie eine Spirale

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Gasquet hat die ideale seitliche Position für seine einhändige Rückhand gefunden und dreht den Oberkörper noch weiter ein. Sein Rücken zeigt fast zum Netz. Bei ­dieser Rotation hilft auch die linke Hand am ­Schlägerhals, die das Racket weiter nach hinten zieht und den Oberkörper dadurch wie eine Spirale unter Spannung setzt. Seine Füße haben den richtigen Abstand, um den Körper stabil zu halten. Er benutzt übrigens einen extremen Eastern-Rückhandgriff, der viel Topspin erzeugt.

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