Neuer Ausblick: Ungewohnte Sicht für die Zuschauer
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Von Patricia Rank
Wenn Sie in der nächsten Woche das Masters 1000-Turnier von Madrid verfolgen, dann wundern Sie sich nicht: Mit Ihrem Fernseher ist alles in Ordnung. Der Sand, auf dem in Madrid gespielt wird, ist tatsächlich blau. Zum ersten Mal spielen die Herren und Damen auf blauer und nicht auf roter Asche.
Solch eine Neuerung nur drei Wochen vor den French Open sorgt bei den
Spielern für große Unruhe. Vor allem die Topstars haben Bedenken.
Kritik der Topspieler
Der größte Gegner des blauen Sandes ist der Spanier Rafael Nadal: „Wir spielen Madrid und Rom unmittelbar hintereinander. Madrid ist das einzige Turnier, das wir in großer Höhenlage spielen und dann wird für den Sand auch noch eine andere Farbe verwendet.“ Auch der Weltranglistenerste Novak Djokovic ist nicht begeistert. „Die meisten Topspieler, mit denen ich gesprochen habe, haben dem Vorhaben nicht zugestimmt. Rafa und Roger jedenfalls nicht. Daher macht es für mich keinen Sinn."