TENNIS-FRA-ROLAND-GARROS

Mail aus Paris: Safety first

Unser Reporter berichtet vor Ort vom Sandplatz-Grand Slam in Roland Garros.



Das rhythmische Klatschen, das Raunen, der Jubel von den Rängen wird mit jedem Schritt lauter. Die Atmosphäre ist greifbar. Nur noch wenige Meter, dann ist man Teil der lärmenden Masse.

Nähert man sich dem Turniergelände von Roland Garros zu Fuß durch das angrenzende Wohnviertel von Boulogne Billancourt, spürt man wie die Emotionen – speziell von den beiden großen Courts Philippe Chatrier und Suzanne Lenglen– hinüber auf die Straßen schwappen.

Dieser Tage muss man allerdings einschränken: Wenn denn mal gespielt wird, im trüben und regnerischen Paris. Auch am Sonntag überzogen dunkle Wolken die Stadt und die Helfer die Courts abermals mit Regenplanen.

Mail aus Paris: Safety first

Gewohntes Bild: Ein Helfer zieht eine Plane über die Rote Asche.

Am Boulevard d’Auteuil angekommen, versperren durchgängige Metallgitter, die sich um die komplette Anlage ziehen, den direkten Weg zu den Eingängen. Kurz vor dem Ziel geht nichts mehr. Es gilt, die wenigen Öffnungen in der mehrere hundert Meter langen Umzäunung zu finden. Davon gibt es nicht viele. An den sogenannte Checkpoints warten Sicherheitsleute. Sie werfen einen Blick in jede Tasche und jeden Rucksack – dazu der „Scan“ mit Metalldetektoren. Das Procedere durchlaufen nicht nur sämtliche Zuschauer, sondern auch die Reporter. Hat man die erste Kontrolle überstanden, folgt am Haupteingang die zweite ­– Leibesvisitation nennt das der Sicherheitsfachmann.

Dass es anders ist bei den French Open als in den Jahren zuvor, merkt man bereits daran, dass Polizisten bereits zwei Kreuzungen von der Anlage entfernt, in einer scheinbar ruhige Wohngegend patrouillieren – Safety first in Paris aus nachvollziehbaren Gründen.

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