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Texas is calling: Tennis-Abenteuer, Teil 2

Leon Hein (18) und Juri Reckow (18), zwei tennisbegeisterte Jungs aus Hamburg, flogen zum Jahreswechsel in die USA, um an der „University Texas San Antonio“ (UTSA) ihr Tennis-Stipendium zu beginnen. Leon wird über seine Erlebnisse auf tennismagazin.de in der Kolumne „Texas is calling“ regelmäßig berichten.



Texas is calling, und jetzt tatsächlich auch wieder aus Texas San Antonio, 37 Grad Lufttemperatur. Aber alles der Reihe nach!

Die Freude auf Weihnachten…

Am 14. August um 4.30 Uhr ging es also tatsächlich wieder los, der Koffer war gepackt, hatte satte 34 Kilo, also elf Kilo Übergepäck, ich hatte keine Minute geschlafen und obwohl ich mich riesig freute, hatte ich doch ein mulmiges Gefühl in der Magengegend und der Abschied von meiner Familie fiel dann auch dementsprechend tränenreic h aus! Es waren wieder alle dabei, meine Eltern und Geschwister und meine Omi, mein Opi bevorzugte seinen Schlaf, was ich durchaus nachvollziehen kann. Es war genau wie beim ersten Mal; wenn meine kleine Schwester Theresa anfängt zu weinen, dann kann ich auch nicht mehr… Hab eine tolle Zeit, genieß’ jede Minute und bis Weihnachten mein Schatz hörte ich sie alle sagen, es klang alles wie durch eine dicke Nebelwand. Wie Weihnachten, das ist doch noch ewig hin… Ich hab mich noch nie so auf Weihnachten gefreut wie jetzt, meinte Theresa… Ich verstand… A long time to go – aber als ich dann durch die Security durch war und ich noch einen Blick zurück wagte, sah ich dann zum Glück schon wieder in lächelnde Gesichter.

Über Detroit nach Texas

Mir verschaffte mein Freund Robin, der direkt nach der Durchleuchtung auf mich wartete, weil er am Flughafen arbeitet, schnelle Ablenkung, sodass ich dann doch tatsächlich lachend und voller Vorfreude auf mein zweites Semester auf mein Gate zusteuerte und pünktlich in den Flieger nach Amsterdam steigen konnte. Und weiter ging es dann nach Detroit. Es hat alles perfekt geklappt und so landete ich nach 16stündiger Reise um 18.45 Ortszeit in San Antonio. Mein Teamkamerad Gab und Hamburger Kumpel Juri holten mich ab und Ihr könnt es Euch denken, erst einmal ging es zum Essen!

Neues Appartement

Wow, ich sag’ es Euch, wenn man aus dem verregneten kühlen Hamburg in 37 Grad fällt, denkt man, man sitzt in der Sauna. Die erste Nacht schlief ich wie ein Bär im Winterschlaf und wachte komplett erholt und voller Tatendrang auf. Jetzt kann es also losgehen – Teil 2 meines Abenteuers. Ich freute mich riesig! Erst einmal galt es jetzt allerdings mein Appartement klarzumachen und da ich der erste war, der da war, oblag also mir die Orga! Hat alles geklappt und ich konnte mit Sack und Pack in ein tolles Appartement einziehen, ich fühlte mich direkt wohl! Mädels aufgepasst, ich habe sogar einen begehbaren Kleiderschrank!

Meeting mit dem Coach

Die erste Woche haben wir zum Glück noch keine Uni und es gibt auch noch kein offizielles Training, was ganz gut ist, so kann man sich erst einmal an die doch harten Temperaturen gewöhnen und sich einleben. Wir trainieren allerdings im Team ca. zwei Stunden am Tag auf dem Platz und machen eine Stunde Krafttraining. Man hat das Gefühl man läuft komplett aus, aber es ist auch richtig schön, endlich Wärme und Sonne zu haben. In dieser ersten Woche stehen jetzt noch ein paar organisatorische Dinge an, Meeting mit dem Coach und Besprechungen, was alles so an und vor uns liegt.

Pool und Stromschnellen

Also haben wir auch noch Zeit unseren Pool zu genießen und ein paar Ausflüge zu machen. Heute waren wir „tuben“, das bedeutet, wir sind auf Luftringen einen Fluss runtergefahren, ab und zu kamen Stromschnellen, wo man durchaus aufpassen musste, nicht aus seinem Reifen zu fallen. Bei 38 Grad ist es das Beste, was man am Tag machen kann.

So Ihr Lieben es grüßt Euch ein völlig glücklicher und voller Tatendrang steckender Leon bis es wieder heißt Texas is calling!

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