Maurer_aktuell

Was macht eigentlich… Andreas Maurer?

Er galt als Doppelspezialist und zählte in den 80er-Jahren zu den besten deutschen Tennisspielern. Heute gibt der Westfale sein Wissen an ambitionierte Nachwuchsspieler weiter.

Herr Maurer, wie eng sind Sie dem Tennissport noch verbunden?
Tennis ist immer noch mein Leben. Ich betreibe eine eigene Tennisbase auf dem Gelände von Bayer Leverkusen. Dort gibt es neben der bekannten Fußball- und Leichtathletikabteilung auch eine große Tennisanlage mit 26 Plätzen. Ein absoluter Fulltime-Job, der über den Tenniscourt hinaus geht.

Wen trainieren Sie in Ihrer Base?
Wir betreuen fast ausschließlich Jugendliche. Wir versuchen diejenigen Talente herauszupicken, bei denen wir das größte Potenzial sehen. Dabei legen wir Wert auf ein hohes Leistungsniveau.

Was ist für Junioren heute anders im Vergleich zu Ihrer Zeit als Nachwuchsspieler?
Heutzutage ist die Schule ein viel größerer Faktor. Es ist anspruchsvoller und zeitintensiver geworden, wodurch der Druck auf die Jugendlichen zugenommen hat. Wir hatten damals noch viel mehr Zeit, unsere Passion, den Tennissport, auszuüben.

Während Ihrer aktiven Zeit entstand um Boris Becker der große Tennisboom in Deutschland. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?
Ich hatte nie das Gefühl, dass ich durch die Erfolge von Boris im zweiten Glied gestanden habe. Im Gegenteil, es war schön für das deutsche Tennis, denn wir haben alle enorm von einer Lichtgestalt wie Boris profitiert.