Andy Murray steht im Viertelfinale von Wimbledon

Murray-Comeback noch vor der Rasensaison?

Nachdem eine konservative Behandlung seiner maladen Hüfte nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, unterzog sich Andy Murray Anfang Januar einer unvermeintlichen Operation, um seine Karriere zu retten. Jetzt sickerten erstmals Neuigkeiten zum Gesundheitszustand des dreifachen Grand Slam-Siegers an die Öffentlichkeit.

Die ersten Schritte der langwierigen Reha seien gut verlaufen, schreibt die englische Times und beruft sich dabei auf das nahe Umfeld des Briten. Demnach trainiert der Olympiasieger bereits täglich im Fitnessstudio mit Gewichten und absolviert regelmäßige Einheiten auf dem Heimtrainer sowie einer Art Klettermaschine. Zudem hilft Pilates der ehemaligen Nummer eins auf dem Weg zurück ins Profitennis – wie schon bei seiner Rückkehr 2013.

Murray hat sein letztes offizielles Profimatch in Wimbledon 2017 bestritten, als er sich unter Schmerzen in fünf Sätzen Sam Querrey geschlagen geben musste. Nach einer konservativen Behandlung und der Trennung von Ivan Lendl missglückten erste Comebackversuche vor dem Start der diesjährigen Australian Open bei Exhibitions in Abu Dhabi. Zwischenzeitlich wurde gar über ein Karriereende spekuliert. Murray betonte, einfach wieder schmerzfrei tennisspielen zu wollen.

Murray plant zweiwöchige Pause im April

Direkt nach der Operation am 8 Januar hatte Murray in einer Telefonkonferenz angekündigt, Ende Februar zurück auf dem Platz stehen zu wollen, zeitgleich aber betont, sich nicht all zu sehr unter Druck setzen zu wollen. Mit dem Tennis soll es nun im März losgehen.

Ein bestimmtes Turnier für sein Comeback präferiere er nicht. Er wolle seine Reha in Ruhe und mit der größtmöglichen Konsequenz durchziehen. Im frühen April soll es in einer wärmeren Region im Training zur Sache gehen, bevor eine bei dieser Verletzung und Reha typische zweiwöchige Pause ansteht.

Murray möchte nach eigenen Angaben unter keinen Umständen den Fehler von Brisbane wiederholen und zu früh zurückkehren. Seinem Umfeld zu Folge ist bei optimalem Verlauf eine Rückkehr noch vor der Rasensaison eine Option.