Darüber lacht das Web: Wie sich Jarmere Jenkins zum Affen machte

Die Tennis-Community lacht sich über Jarmere Jenkins schlapp: Der Ami wollte bei einem Future-Turnier richtig cool sein – und fiel dabei im wahrsten Sinne des Wortes auf die Nase.

Das Halbfinale beim US-Future-Event im kalifornischen Costa Mesa ist heiß umkämpft, die beiden Amerikaner Jarmere Jenkins und Tennys Sandgren ackern erbittert um jeden Punkt. Aber ein Ballwechsel übertrifft  alles: Nach einer langen Grundlinien-Rally will der 23-jährige Jenkins mit einer Rückhand-Slice-Attacke ans Netz vorrücken, doch sein Ball segelt ins Aus. Jenkins, 277. der ATP-Weltrangliste, läuft aber einfach weiter – und springt ganz lässig über das Netz in die gegnerische Hälfte. Dann passiert es: Beim Zurückspringen in die eigene Spielhälfte bleibt Jenkins am Netz hängen und fällt auf die Nase. Er bleibt lange auf dem Boden liegen, der Schiedsrichter kommt runter von seinem Stuhl, kümmert sich um ihn. Es ist aber gar nicht so schlimm: Jenkins spielt weiter, gewinnt schließlich 5:7, 6:4, 7:6 und holt einen Tag später sogar den Turniersieg.

Wie es der Zufall will, wurde das gesamte Halbfinal-Match per Livestream im Netz übertragen und die Szene vom verunglückten Netzsprung machte schnell die Runde in der Tennis-Community. Per Facebook und Twitter verbreitete sich der Youtube-Mitschnitt, in vielen Fan-Foren tauchte das Video auf. Tenor: „Das müsst ihr euch angucken!“.

Bonmot zum Abschluss: Unter dem Youtube-Clip taucht der Hinweis „Bitte nicht nachmachen, so ein Sprung kann bei Hobby-Spielern tödlich enden“ auf. Jenkins überstand den Sturz zum Glück ohne Blessuren – und ist jetzt vielen Tennisfans ein Begriff.