Coco Gauff am Ziel ihrer Träume

Coco Gauff am Ziel ihrer TräumeBild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID/CLIVE BRUNSKILL

Gauff neckt ihren Vater und spottet über Kritiker

Nach dem Triumph bei den US Open waren Coco Gauffs Gedanken bei ihrer Familie. „Das war das erste Mal, dass ich meinen Vater weinen gesehen habe“, sagte die 19 Jahre alte US-Amerikanerin bei einer emotionalen und launischen Siegerehrung in New York und fügte mit einem Lachen an: „Er will nicht, dass ich euch das sage – er tut immer so hart, aber er ist es nicht.“

Gauff dachte nach dem vielumjubelten 2:6, 6:3, 6:2 über die kommende Weltranglistenerste Aryna Sabalenka im Arthur Ashe Stadium auch an ihrer früheren Fan-Erfahrungen in New York zurück. „Mein Vater hat mich hierher zu diesem Turnier gebracht, um Serena und Venus spielen zu sehen und es ist unglaublich, jetzt selbst auf dieser Bühne zu stehen“, sagte sie in Anspielung auf ihre Idole Serena und Venus Williams.

Anschließend sendete Gauff auch noch eine süffisante Botschaft an ihre Kritiker. „Danke an die Leute, die nicht an mich geglaubt haben“, sagte sie: „An alle, die dachten, sie können mein Feuer löschen: ‚Ihr gebt nur Gas hinzu und jetzt brennt meine Flamme noch heller.'“

Die 19-Jährige hatte sich im Finale von New York trotz Satzrückstand gegen die Australian-Open-Gewinnerin Sabalenka ihren ersten Grand-Slam-Titel gesichert.