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Mischa Zverev schiebt sich auf Platz 80 vor

Zum Turnierauftakt besiegte der gebürtige Russe mit 6:2, 7:6(5)  Björn Phau und im Viertelfinale hatte auch der deutsche Davis Cup-Spieler Benjamin Becker das Nachsehen. Er unterlag Zverev mit 3:6, 5:7. Im Halbfinale besiegte Zverev in einem hart umkämpften Match den topgesetzten Weltranglisten-15. Guillermo Canas mit 6:4, 1:6, 7:5.

Sieg über Tursunov

Das Finale bestritt der 1,90 Meter-Mann gegen den russischen Davis Cup-Spieler Dmitry Tursuvnov (ATP-Rang 34), das er mit 6:4, 6:4 für sich entscheiden konnte. Mit diesem Erfolg konnte Zverev, der von seinem Vater Alexander, einem ehemaligen Tennisprofi und russischen Davis Cup-Spieler, trainiert wird, 22 Plätze in der Weltrangliste gut machen und steht damit auf Platz 80.

71 Plätze gut gemacht

Der junge Deutsche startete in diesem Jahr auf Rang 151 und verbesserte sich dank seiner starken Leistungen um 71 Plätze. Im August gewann Zverev ein 100.000-ATP-Challenger in Istanbul und erreichte kurz vorher beim ATP-Rasenturnier in Newport das Viertelfinale, wo er dem späteren Sieger Fabrice Santoro unterlag. Außerdem triumphierte er im Mai beim ATP-Challenger in Karlsruhe. Zverev ist hinter Tommy Haas (ATP-Ranking 12), Philipp Kohlschreiber (32), Nicoals Kiefer (49), Florian Mayer (55) und Michael Berrer (57) der sechstbeste Deutsche in der aktuellen Weltrangliste.

Christopher Kas im Doppel erfolgreich

Die Doppelkonkurrenz in Dnepropetrovsk gewann mit Christopher Kas ebenfalls ein deutscher Tennisprofi. An der Seite seines kroatischen Partners Lovro Zovko setzte er sich gegen die indisch-russische Kombination Rohan Bopanna/Chris Haggard mit 7:6(5), 6:2 durch. Mit Platz 42 in der Doppel-Weltrangliste ist Kas hinter Alexander Waske (Platz 30) der zweitbeste deutsche Doppelspieler.
Tobias Kamke verpasst Turniersieg in Helsinki

Nur knapp verfehlte dagegen Tobias Kamke seinen ersten Turniersieg auf Challenger-Level. Beim 50.000 US-Dollar-Turnier im finnischen Helsinki verlor der 21-jährige Deutsche erst im Finale gegen den an zwei gesetzten Belgier Steve Darcis mit 3:6, 6:1, 3:6. Mit Erreichen des Finales kletterte Kamke in der Weltrangliste gleich 38 Plätze nach oben und steht damit aktuell auf Position 208.

timbö