Naomi Osaka

Naomi Osaka: „Die schlimmsten Monate meines Lebens“

Seit ihrem Aufstieg zur Nummer eins der Welt lief bei Naomi Osaka nicht mehr viel zusammen. Via Twitter hat die Japanerin über ihre Probleme in den letzten Monaten geschrieben. 

Zu Beginn des Jahres war Naomi Osaka der gefeierte Star im Damentennis. Bei den Australian Open gewann die 21-jährige Japanerin das zweite Grand-Slam-Turnier in Folge und wurde die Nummer eins der Welt. Fortan stand sie bei jedem Turnier im Mittelpunkt des Interesses. Trotz ihres rasanten Aufstieges zur Weltranglistenersten trennte sich Osaka kurz nach den Australian Open von ihrem deutschen Trainer Sascha Bajin. Seitdem läuft bei ihr auf dem Platz nicht mehr so viel zusammen. Ihre durchschnittliche Bilanz seit Februar: 13:9 – mit dem negativen Höhepunkt des Erstrunden-Aus in Wimbledon.

Osaka: „Seit Australien keinen Spaß mehr am Tennis”

Kurz vor ihrer Reise zum WTA-Turnier in Toronto veröffentlichte Osaka auf Twitter einen Text und sprach über ihre Probleme in der vergangenen Zeit. Die Japanerin beschrieb es als „die schlimmsten Monate in meinem Leben“. „Ich kann ehrlich reflektieren und sagen, dass ich seit Australien wahrscheinlich keinen Spaß mehr daran hatte, Tennis zu spielen. Ich finde mich endlich damit ab und lerne, wieder Spaß zu haben.“ Die Japanerin ist wie fast all ihre Landsleute extrem zurückhaltend, auch wenn sie schon lange in den USA lebt. „Wann immer etwas schiefgeht, gebe ich mir zu hundert Prozent die Schuld. Ich tendiere dazu, dann zuzumachen, weil ich niemanden mit meinen Problemen und Gedanken belasten will“, beschrieb sie ihre Problematik.

In knapp vier Wochen beginnen die US Open, wo Osakas Aufstieg zum Star im Damentennis begann. „Ich habe viel über mich selbst gelernt und fühle mich, als wäre ich im letzten Jahr als Person sehr gewachsen. Ich freue mich auf die Zukunft, auf und neben dem Platz“, beendet Osaka ihr Statement.


  1. Michael

    Was finden Sie denn an Naomi Osaka divenhaft?
    Ich finde sie ist das genaue Gegenteil.
    Sollte der Tennissport nicht in erster Linie gute Tennisspieler brauchen und nicht Typen?


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