Pete Sampras

Ranking: Nur Patrick Ewing ist langweiliger als Pete Sampras

In einer Liste mit den langweiligsten Athleten befinden sich auch zwei Tennisspieler: Pete Sampras und Martina Hingis.

Auf dem Portal „Deadspin.com“ ist eine Liste erschienen, die die 19 langweiligsten Sportler kürt. In dem Ranking geht es nicht um eine langweilige Persönlichkeit, sondern um den jeweiligen Spielstil. Athleten, die anscheinend kein Flair haben oder es langweilig machen, dessen Spiel zu verfolgen, obwohl es brutal effektiv ist.

Auf Platz eins dieser fragwürdigen Liste ist Basketballspieler Patrick Ewing, der als einer der besten NBA-Profis ohne Titel gilt. Direkt dahinter auf Platz zwei befindet sich Pete Sampras. Die Begründung für die hohe Platzierung des 14-maligen Grand-Slam-Siegers: „Es gibt kein Zurückschauen, bei dem man ihm anerkennend dankt, dass er Tennis in ein routiniertes Serve-and-Volley-Massaker verwandelt hat.“

Sampras: „Ich lasse lieber meinen Schläger sprechen”

Nicht nur der renommierte Tennisjournalist Christopher Clarey von der New York Times führte in einem Tweet sehr gute Gründe auf, warum Sampras‘ Spielweise alles andere als langweilig war. Wir haben auch ein paar: der eingesprungene Schmetterball und epische Matches wie das WM-Finale 1996 gegen Boris Becker oder das Viertelfinale bei den US Open 1996, als sich Sampras auf dem Platz übergeben musste – und gewann. Das bekannteste Zitat des US-Amerikaners: „Ich lasse lieber meinen Schläger sprechen.“

In der Liste, die von US-Sportlern dominiert wird, befindet sich nur eine Frau. Auf Platz 16 steht Martina Hingis. Begründung: „Die Swiss Miss, richtig? Niemand mag die Schweizerin.“