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Wimbledon-Finale: Lisicki verliert ersten Satz

London (SID) – Sabine Lisicki muss nach zwei traumhaften Wochen um ihren ersten Grand-Slam-Titel bangen. Die 23-Jährige aus Berlin verlor im Finale von Wimbledon gegen Marion Bartoli (Frankreich) den ersten Durchgang mit 1:6. Nach 30 Minuten verwandelte die 28-jährige Bartoli ihren ersten Satzball. Als letzter deutscher Tennisprofi hatte Steffi Graf 1999 bei den French Open in Paris ein Grand-Slam-Turnier gewonnen.

Beide Spielerinnen begannen nervös und gaben gleich ihr erstes Aufschlagspiel ab – bezeichnenderweise jeweils mit einem Doppelfehler. Bartoli versuchte in der Folge, die fünf Jahre jüngere Lisicki besonders auf deren Rückhand unter Druck zu setzen. Mit Erfolg, der Französin gelang das Break zum 3:1. Lisicki unterliefen indes etliche unnötige Fehler, besonders ihr Aufschlag kam nicht wie gewohnt. Erneut mit einem Doppelfehler besiegelte sie den 1:5-Rückstand.

Die Siegerin kassiert ein Rekordpreisgeld von umgerechnet rund 1,86 Millionen Euro (1,6 Millionen Pfund). Die Verliererin bekommt noch 931.000 Euro (800.000 Pfund).

Bislang hatten sich in Wimbledon vier Deutsche in die Siegerlisten eintragen können: Cilly Aussem (1931) und Steffi Graf (1988, 1989, 1991, 1992, 1993, 1995, 1996) bei den Frauen sowie Boris Becker (1985, 1986, 1989) und Michael Stich (1991) bei den Männer.

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