2022 Adelaide International 2: Day 5

Thanasi Kokkinakis

Land
Australien
Geburtsdatum
10.04.1996
Körpergröße
193cm
Körpergewicht
84kg
Schlaghand
Rechts, beidhändige Rückhand
Profi seit
2013
Trainer
Todd Langman, Todd Ley

Biografie

Früh ist Thanasi Kokkinakis bereits als Junior erfolgreich. In seiner Zeit auf der Juniorentour erreichte der Rechtshänder die Top-Ten und stand 2013 in drei Finals der Junioren-Grand Slams: Bei den Australian Open und den US Open verlor Kokkinakis jeweils im Einzelfinale der Juniorenkonkurrenz, in Wimbledon war er an der Seite von Nick Kyrgios im Doppelfinale der Juniorenkonkurrenz erfolgreich.

2011 holte sich Kokkinakis als 15-Jähriger seinen ersten Ranglistenpunkt nach einem Matchsieg bei einem australischen ITF-Turnier. Seine bis dato beste Ranglistenposition erzielte er im Alter von 19 Jahren im Juni 2015. Damaliger Rang: Platz 69. In den Folgejahren war die Karriere des talentierten Australiers jedoch stark von Verletzungen geprägt, die seinen Erfolg immer wieder einschränkten. 2017 erreichte Kokkinakis das Finale im mexikanischen Los Cabos (ATP 250), verlor dort allerdings gegen den US-Amerikaner Sam Querrey (3:6 6:3 2:6).

So richtig in die Erfolgsspur fand Kokkinakis erst Anfang 2022 wieder zurück. Er startete mit guten Leistungen in das Jahr und sicherte sich seinen ersten Titel auf der ATP-Tour überhaupt. In seiner Geburtsstadt Adelaide (ATP 250) spielte er ein starkes Turnier vor heimischem Publikum und setzte sich als Lokalmatador in einem engen Finale gegen Arthur Rinderknech aus Frankreich durch (6:7 7:6 6:3).

Bei den Australian Open 2022 startete Kokkinakis mit seinem Kumpel und Landsmann Nick Kyrgios, mit dem er in Wimbledon bereits einen Junioren-Grand-Slam-Titel im Doppel holte, mithilfe einer Wildcard in der Doppelkonkurrenz. Angefeuert durch das australische Publikum begann ihr Durchmarsch durch das Tableau, welchen sie am Final-Samstag mit ihrem ersten Doppel-Grand-Slam-Titel krönten. Im Endspiel besiegten sie in einer rein australischen Partie ihre Landsleute Matthew Ebden und Max Purcell mit 7:5 6:4.