Wird in Rio nicht an den Start gehen: Nick Kyrgios

Kyrgios verzichtet auf Olympia: „Unberechtigte Attacken“

Der Australier Nick Kyrgios hat seinen Verzicht auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) erklärt. Grund seien „unberechtigte Attacken“ seitens des Australischen Olympischen Komitees (AOC).

„Während ich jede Absicht ausgedrückt habe, in Rio für mein Land eine Medaille zu gewinnen, ist es für mich eindeutig, dass das Australische Olympische Komitee andere Pläne hat“, sagte der Weltranglisten-19. in einer Stellungnahme.

Kyrgios und sein Davis-Cup-Kollege Bernard Tomic waren in jüngerer Vergangenheit immer wieder für ihr Verhalten auf dem Feld kritisiert worden. Tomic hatte daraufhin im vergangenen Monat bereits seine Teilnahme an den Sommerspielen zurückgezogen.

„Wenn es hart auf hart kommt, werde ich nicht davor zurückschrecken, jemanden zu disziplinieren, wenn er nicht die von uns erwarteten Standards einhält“, sagte Kitty Chiller vom AOC im März.

Laut eigenen Angaben hatte Kygrios zuvor vom australischen Tennisverband die Zusage bekommen, für Olympia nominiert zu werden. Nun habe sich das AOC jedoch entschlossen, ihn „öffentlich und privat in Verruf zu bringen“. (SID)

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