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Beck weiter, Berrer ohne Chance

Qualifikant Andreas Beck (Ravensburg) hat bei den US Open in New York die zweite Runde erreicht. Bei seiner ersten Teilnahme am letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres besiegte der Weltranglisten-122. in seinem Auftaktmatch den Lokalmatadoren John Isner mit 7:6 (7:5), 6:4, 7:6 (7:3). In der zweiten Runde trifft der 22-jährige Beck auf den an Nummer vier gesetzten Spanier David Ferrer.



Der Stuttgarter Michael Berrer ist derweil als erster der insgesamt zwölf gestarteten deutschen Tennisprofis ausgeschieden. Der 28-Jährige unterlag in seinem Auftaktmatch bei dem mit 20,6 Millionen US-Dollar dotierten letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres Jose Acasuso (Argentinien) mit 4:6, 2:6, 2:6. Gegen den in der Weltrangliste um 47 Plätze höher eingestuften Südamerikaner fand Berrer nie zu seinem Spiel und zeigte vor allem auf der Rückhandseite Schwächen.

In scharfer Form hat Berrer am Rande der US Open erneut den Tennisweltverband (ITF), den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Deutschen Tennis-Bund (DTB) kritisiert. Wegen des Nominierungsstreits für Olympia hatte sich Berrer in einem offenen Brief an ITF-Präsident Francesco Ricci Bitti gewandt. Dort hatte er dem Italiener unter anderem fehlenden Respekt vor den Profis vorgeworfen. „Die Antwort war eine Frechheit. Das waren die Worte eines Politikers, sonst nichts“, schimpfte Berrer nach seiner Erstrunden-Niederlage.

Auch vom DOSB und dem DTB sah sich Berrer bei seinem Wunsch, in Peking zu starten, nicht genügend unterstützt. „Dort sind Pfeifen am Werk. Von deren Seite hätte man aggressiver in die Verhandlungen gehen müssen“, meinte der 28-Jährige. Als Mitglied des Spielerrates der Profiorganisation ATP will Berrer dafür eintreten, dass in Zukunft keine Weltranglisten-Punkte mehr bei Olympischen Spielen vergeben werden. „Das Feedback darauf ist positiv“, sagte der Schwabe.

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