French Open: Mona Barthel ist ausgeschieden

French Open: Auch Barthel draußen

Mona Barthel ist als sechster deutscher Tennisprofi in der ersten Runde der French Open ausgeschieden. Die Weltranglisten-50. aus Neumünster unterlag der letztjährigen Paris-Viertelfinalistin Tsvetana Pironkova (Bulgarien) in 72 Minuten mit 0:6, 4:6.



Barthel verspielt 4:1, 40:0 in Satz 2

Die 26-jährige Barthel, die erst vor gut drei Wochen das Sandplatzturnier in Prag gewonnen hatte, führte im zweiten Satz bereits mit 4:1, gab dann aber fünf Spiele in Folge ab. Drei Breakpunkte in Serie zu einer möglichen 5:1-Führung konnte die Fed-Cup-Spielerin nicht nutzen.

Damit hat bislang nur Carina Witthöft (Hamburg) die zweite Runde von Roland Garros erreicht. Am Dienstag sind noch sechs weitere deutsche Profis im Einsatz – darunter Hoffnungsträger Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 9), dessen Auftaktmatch gegen Fernando Verdasco (Spanien) am Montagabend beim Stand von 4:6, 6:3 wegen Dunkelheit abgebrochen werden musste. (SID)

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  1. Stefan Höfel

    Das Abschneiden der Deutschen ist bisher sicher enttäuschend, aber auch die Gastgeber, hier männliche französische Tennisspieler, sind nicht überragend. Von elf französischen Startern in der unteren Hälfte, also 64 Spieler, sind nur zwei in Runde 2. Dabei gewann der eine ein französisches Duell, der andere profitierte von der Aufgabe seines Gegners.

  2. Bonhomme Richard

    Ich frage mich, was Barthel veranlasste, in der Pause nach dem völlig verkorksten 1. Satz die Kabine aufzusuchen. War es etwas mit ihrem bandagierten Fußknöchel das sie behinderte, oder war sie in ihrer Vorbereitung einfach schlecht getimed und musste mal „kurz verschwinden“? Eine Verletzung war offenbar jedenfalls nicht der Grund, denn sie punktete im 2. Satz wie befreit, schien das Match bereits unter Kontrolle zu haben und sah wie die sichere Satzgewinnerin aus, als nach dem 4:1 wie aus heiterem Himmel ohne jede sichtbare äußerliche Einwirkung urplötzlich der Faden riss. Von da an traf sie wie schon im 1. Satz keine Kugel mehr. Ein solch krasser Bruch im Spiel passierte ihr bereits in Indian Wells im März, als sie auch im 2. Satz eine 5:2 Führung gegen Heather Watson aus der Hand gab und das Match verlor. Merkwürdig finde ich, dass sie solche extremen Schwankungen äußerlich scheinbar mit stoischer Ruhe hinnnimmt, ohne sich wirklich dagegen zu stemmen. Da ist kein Aufbäumen erkennbar, da wird einfach verloren und fertig. Sehr bedauerlich!


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