Andy Murray geht für  Großbritannien an den Start

Murray vor Davis Cup-Finale in Belgien: „Business as normal“

Trotz der höchsten Terror-Alarmstufe in Brüssel hat Andy Murray keine Sicherheitsbedenken vor dem Davis-Cup-Finale zwischen Großbritannien und Gastgeber Belgien am Wochenende in Gent. Natürlich seien die Ereignisse der vergangenen Tage „besorgniserregend gewesen“, sagte der britische Weltranglistenzweite: „Aber sobald wir hier waren und uns umgesehen haben, haben wir uns deutlich komfortabler gefühlt. Ich habe die ganze Zeit geplant, hier zu spielen.“

Murray und sein Team waren erst am Montag, und damit einen Tag später als ursprünglich geplant nach Belgien gereist. „Hier in Gent scheint alles gut zu sein, es ist sehr ruhig. Wir sind hier, wir trainieren, und wir sind bereit – Business as normal“, sagte der 28-Jährige, der mit den Briten um den ersten Titel seit 1936 spielt und voraussichtlich in zwei Einzelmatches sowie im Doppel an der Seite seines älteren Bruders Jamie zum Einsatz kommen wird.

Auch Belgiens Kapitän Johan Van Herck betonte sein großes Vertrauen in die Behörden. Er habe „keinerlei Zweifel an der Sicherheit in der Halle“, sagte Van Herck: „Die Probleme sind da, das ist Fakt. Aber wir konzentrieren uns auf unsere sportliche Aufgabe. Was die Sicherheit betrifft, können wir als Team nichts machen. Wir müssen uns auf unseren Job fokussieren.“ Die Belgier könnten ihren ersten Davis-Cup-Titel überhaupt holen, einzig 1904 hatte das Team im Finale gestanden und verloren.

Zum Endspiel werden in der „Flanders Expo“ 13.000 Zuschauer erwartet, als Reaktion auf den Terror von Paris werden die Sicherheitsvorkehrungen deutlich verschärft. So sind weder Taschen oder Rucksäcke noch das Mitführen von Getränken oder Essen erlaubt. Ein Großaufgebot der Polizei, unter anderem mit Spürhunden, wird im Einsatz sein. Der Tennisweltverband ITF hatte zuletzt wiederholt betont, das Spiel planmäßig ausrichten zu wollen. (SID)

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