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Serve & Drive: Tag 3 – Wie im Flug zu Nick Bollettieri

Ein Road Trip durch Florida. In dieser Woche steuert tennis MAGAZIN drei Ziele an: den im Januar eröffneten USTA National Campus in der Nähe von Orlando, die IMG Academy in Bradenton und die Miami Open auf der Millionärsinsel Key Biscayne mit Blick auf Downtown Miami.



Als würde man schweben

Ein Tag wie im Bilderbuch, der dritte Tag unseres Road Trips quer durch Florida. Am Morgen in Kissimmee in der Nähe von Orlando sind es 14 Grad und es ist so neblig, dass man keine 100 Meter blicken kann. Aber schon nach dem Frühstück (wieder bei Bob Evens, ein richtig ehrlicher Laden) ist es schön warm und wir entscheiden uns „oben ohne“ zur IMG Academy nach Bradenton an die Golfküste zu fahren.

Serve & Drive: Tag 3

Unsere Heimat für die letzten zwei Nächte ­ Moon Valley Drive 1488 in Davenport. Aber jetzt müssen wir weiter.

98 Meilen zeigt das Navi an, für amerikanische Verhältnisse ein Witz. Da schaukelt es sich problemlos hin. Und weil wir noch ein bisschen Zeit haben, nehmen wir einen kleinen Umweg in Kauf, der sich lohnt. Anstatt abzubiegen auf die I 75 nach Süden Richtung Naples, bleiben wir auf der I 4 Richtung Tampa und St. Petersburg.

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Wo geht’s lang? Bei den vielen Highways kann man schon mal den Überblick verlieren.

Schon nach kurzem tauchen die Wolkenkratzer von Tampa auf und man kann das Meer riechen. Aber es wird noch besser: Wir passieren St. Petersburg und fahren über eine gigantische Brücke Richtung Bradenton. Es ist fast ein bisschen so, als würde man über das Wasser schweben.

Unbekannte im neuen Reich

Als wir wieder auf dem Festland sind, machen wir kurz Halt. Neben der Autobahn, diesmal ist es die Interstate 275 ist es richtig idyllisch: Palmen, das Meer und Angler, die geduldig auf den „Catch of the Day“ warten. Von hier sind es noch etwa 30 Minuten zu unserem heutigen Ziel.

„Es ist ziemlich viel neu bei uns“, hat uns Johnny Esfeller IV., der IMG-Pressemann vorab gemailt. Das kann man wohl sagen. Das Navi hat uns zu einem Eingang der Anlage gelotst, den es noch gar nicht gab, als wir das letzte Mal Ende 2012 in Nick Bollettieris Reich waren. Am Tor hat man auch keine Ahnung wer wir sind. Wir dürfen nicht passieren. „Fahrt zum anderen Eingang an der 34. Straße“, sagt die Sicherheits-Lady und sieht nicht so aus, als könne man sie becircen, hier schon auf das Gelände zu kommen.

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  1. Gerd Bruder

    Beeindruckend, was da abgeht. Kein Wunder, warum in den USA die Talente wie Pilze aus dem Boden sprießen und quasi im Monatsrythmus neue produziert werden, und warum die Topsportler aus aller Welt dorthin kommen, um zu trainieren und um ihre Leistung zu optimieren. Die deutsche Tenniszene kommt mir im Vergleich dazu vor wie ein idyllisches Biotop. Dazwischen liegen Welten!


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