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Steeb zum Davis-Cup-Skandal: „Viel kaputt gemacht“

Wiesbaden (SID) – Der frühere Davis-Cup-Sieger, Teamchef und DTB-Vizepräsident Carl-Uwe Steeb hat den Skandal um die Absagen vor dem dritten Einzel beim 4:1 gegen Spanien kritisiert. „Das war sehr schade, weil ein tolles Wochenende nicht sonderlich erfreulich zu Ende gegangen ist. Vor allem für die Jungs, weil sie da an einem Tag viel kaputt gemacht haben“, sagte Steeb, soeben erst als Vizepräsident des Deutschen Tennis Bundes zurückgetreten, dem SID. 

Über die Konsequenzen wollte der 46-Jährige nicht spekulieren. Dass es welche geben muss, ist für ihn jedoch klar. „Die Verantwortlichen müssen reagieren und überlegen, was man machen kann und soll“, erklärte „Charly“ Steeb: „Aber das ist komplexer als man denkt.“

Die deutsche Mannschaft hatte durch den Erfolg gegen Spanien am vergangenen Wochenende zwar erstmals seit 2011 das Viertelfinale erreicht, doch die Absage des dritten Einzels sorgte bei den 5000 Zuschauern in Frankfurt für großen Unmut. Tommy Haas, Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer hatten sich wegen Verletzungen beziehungsweise Erschöpfung nicht in der Lage gesehen, zum bedeutungslosen Match gegen Feliciano Lopez anzutreten.

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