Tennis: Federer trotz Stuttgart-Aus zuversichtlich

Stuttgart (SID) – Tennis-Idol Roger Federer hat sich trotz seiner Comeback-Niederlage beim ATP-Turnier in Stuttgart zuversichtlich für die Rasensaison gezeigt. „Es war gut, wieder ein Match zu spielen“, sagte der topgesetzte Schweizer nach seiner überraschenden 6:2, 6:7 (8:10), 4:6-Niederlage im Achtelfinale gegen Teilzeit-Profi Tommy Haas (Hamburg): „Es gibt positive Dinge, die ich aus diesem Spiel und dieser Woche mitnehme, obwohl sie kurz war.“



Federer war nach zweimonatiger Ruhepause in der baden-württembergischen Landeshauptstadt auf die ATP-Tour zurückgekehrt. Nach einem herausragenden Start in das Jahr mit Siegen bei den Australian Open und den Masters in Indian Wells und Miami hatte er die komplette Sandplatzsaison ausgelassen, um sich auf die Jagd nach seinem achten Wimbledon-Titel vorzubereiten. „Es wäre natürlich absolut unglaublich, wenn ich Wimbledon gewinnen könnte. Das ist bei mir im Hinterkopf sehr präsent“, sagte der Grand-Slam-Rekordsieger. 

Das Aus in Stuttgart sporne den 18-maligen Major-Sieger nur noch mehr an: „Man ist sich nie sicher, dass es so gut weitergehen kann. Von daher ist so ein Reset manchmal ziemlich gut. Es ist nicht so, dass ich gedacht habe, ich gewinne schnell Stuttgart, danach noch Halle und dann gehe ich mit super viel Selbstvertrauen nach Wimbledon“, sagte Federer. Die nötige Spielpraxis für Wimbledon (ab 3. Juli) muss er sich nun in der kommenden Woche im ostwestfälischen Halle holen. 

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