photo_1376297535985-2-hd.jpg

Kerber: „Habe daran gedacht aufzuhören“

Köln (SID) – Angelique Kerber hat Anfang 2011 sehr ernsthaft darüber nachgedacht, ihre Karriere zu beenden. „Es war eine schwere Zeit, ich habe damals ja auch daran gedacht, ganz aufzuhören mit Profi-Tennis“, sagte Deutschlands beste Tennisspielerin im Gespräch mit ran.de. Sie habe sich dann aber stattdessen als Einzelkämpferin mehrere Wochen lang in der „Tennis University“ der beiden früheren Davis-Cup-Spieler Rainer Schüttler und Alexander Waske auf der Offenbacher Rosenhöre einkaserniert, um „mir eine letzte Chance zu geben“.

Leicht seien ihr diese Entscheidung und die damit verbundene Umstellung ihrer Alltags-Gewohnheiten nicht gefallen. „Natürlich war es nicht leicht, ich war aber überzeugt davon, dass es der richtige Schritt ist“, sagte die Weltranglistenachte: „Dennoch möchte ich nicht noch einmal in eine Situation kommen, die so eine drastische Maßnahme nötig macht.“ Mittlerweile „trainiere ich anders, achte mehr auf Fitness und ernähre mich anders“.

Der Erfolg gab Kerber recht, bei den US Open im September 2011 erreichte sie als ungesetzte Spielerin das Halbfinale und arbeitete sich seither kontinuierlich nach oben. Deshalb sind die US Open für die 25-jährige auch etwas ganz Besonderes: Dieses Turnier symbolisiert so etwas wie einen Wendepunkt meiner Karriere. Ich komme immer wieder sehr gerne hierhin zurück.“

Das deutsche Tennis sieht Angelique Kerber generell auf einem sehr guten Weg. „Wir haben inzwischen sehr viele sehr gute Spielerinnen, und auch im Nachwuchsbereich tut sich einiges“, sagte sie. Erfolge der deutschen Konkurrenz wie zuletzt die Final-Teilnahme von Sabine Lisicki in Wimbledon findet Kerber „gut für das deutsche Tennis, also für jede einzelne von uns“. Es sei aber natürlich „auch schön, die Nummer eins vieler sehr guter Spielerinnen zu sein, und das versuche ich auch weiterhin zu bleiben“.

nike air jordan 1 factory outlet | air jordan 1 retro university blue release date